Wer eine Eigentums­wohnung kauft, der riskiert, dass er für die Hausgeldrück­stände des bisherigen Eigentümers aufkommen muss. Das hat der Bundes­gerichts­hof bestätigt (Az. V ZR 113/11). Im konkreten Fall hatte die Eigentümer­gemeinschaft der Jahres­abrechnung zuge­stimmt. Dieser Beschluss binde nur die aktuellen Eigentümer, befanden die Richter – nicht aber schon ausgeschiedene Eigentümer. Der neue Eigentümer der Wohnung müsse daher auch für Abrechnungen aufkommen, die an den Vorgänger adressiert waren.

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