Eigentümer­gemeinschaft Meldung

Tram­polin­springen ist eine übliche Gartennut­zung und damit erlaubt.

In einer Wohn­anlage müssen Nach­barn ein zeit­weise aufgebautes Tram­polin im Garten anderer Eigentümer hinnehmen. Das entschied das Amts­gericht München (Az. 485 C 12677/17 WEG, nicht rechts­kräftig). In dem Fall klagten Eigentümer einer Wohnung im ersten Stock­werk, die sich an einem rund drei Meter hohen Tram­polin im Garten einer Erdgeschoss­wohnung störten. Sie meinten, auf der von der Teilungs­erklärung als Ziergarten bezeichneten Fläche dürfe kein Tram­polin aufgebaut werden. Außerdem gebe es einen Spiel­platz. Das Amts­gericht gab den Erdgeschoss-Eigentümern Recht. Der Begriff Ziergarten heiße nicht, dass dort nur Pflanzen stehen und keine Kinder spielen dürften. Hüpfende Kinder würden das geordnete Zusammenleben der Wohnungs­eigentümer nicht beein­trächtigen.

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