Eigenheimzulage Meldung

Für Neubaueigentümer sinkt die Eigenheimzulage von 2 556 Euro auf 1 250 Euro.

Der Staat unterscheidet bei der Förderung der eigenen vier Wände ab 2004 nicht mehr zwischen Alt- und Neubau. Wer ein Haus baut oder eine Immobilie kauft, bekommt in Zukunft maximal 1 250 Euro Eigenheimzulage pro Jahr und maximal 10 000 Euro in acht Jahren. Für jedes Kind gibt es zudem eine Jahreszulage von 800 Euro.

Für Neubauten hat sich damit im Vergleich zur alten Rechtslage die maximale Jahresförderung mehr als halbiert. Für Altbauten bleibt sie etwa gleich.

Seit dem 1. Januar ist es allerdings schwerer geworden, überhaupt Geld vom Staat zu bekommen. Alleinstehende bekommen die Förderung nur noch, wenn ihre Einkünfte im Jahr des Kaufs oder Hausbaus und im Jahr davor zusammen nicht mehr als 70 000 Euro betragen, bei Ehepaaren liegt die Grenze bei 140 000 Euro. Pro Kind steigt diese Grenze um 30 000 Euro. Wer seinen Bauantrag noch 2003 gestellt hat oder noch im vergangenen Jahr den notariellen Kaufvertrag für sein Eigenheim unterschrieben hat, bekommt die Zulage noch nach der alten Regelung. Dies gilt auch für alle, die vor dem 1. Januar 2004 einer Wohnungsgenossenschaft beigetreten sind.

Nach der alten Rechtslage gibt es für einen Neubau maximal 2 556 Euro pro Jahr (20 448 Euro in den acht Förderjahren). Beim Altbau sind es jährlich 1 278 Euro (insgesamt 10 224 Euro). Als Kinderzulage gibt es in beiden Fällen pro Kind insgesamt 6 136 Euro.

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