Tipps

Eigentumsanteile. Lebensgefährten sollten im Zweifel auf den gemeinsamen Kauf einer Immobilie verzichten. Denn im Trennungsfall hat jeder seinen Anspruch auf Eigenheimzulage verbraucht, obwohl er nur eine halbe Immobilie gefördert bekam. Günstiger ist es, wenn einer allein die Immobilie kauft. Der Nichteigentümer kann sein investiertes Geld rechtlich im Grundbuch absichern lassen. Wie das geht, erklärt der Notar.

Förderjahre. Prüfen Sie, ob bereits Ihre achtjährige Förderung verbraucht ist. Dazu zählen Förderungen nach Paragraph 7 b Einkommensteuergesetz (EStG, galt bis 31. Dezember 1986), Paragraph 10 e EStG, Berlinförderungsgesetz oder Eigenheimzulagengesetz. Nicht dazu zählen aber die bis zum 31. Dezember 1964 geltenden Abschreibungen nach Paragraph 7 b EStG und Westberliner Objekte bei Anschaffung und Herstellung vor dem 1. Januar 1977.

Ansprüche. Beträgt der Preis der selbst genutzte Immobilie mindestens 100.000 Mark, überweist das Finanzamt acht Jahre lang jeweils 2.500 Mark beim Altbau, 5.000 Mark beim Neubau. Kostet die Wohnung weniger als 100.000 Mark, bekommt der Eigennutzer jährlich nur 2,5 Prozent (bei Neubauten 5 Prozent) der Anschaffungskosten. Auf die Differenz zur maximalen Jahreszulage besteht kein Anspruch.

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