Tipps

• Unklarheiten im Antrag oder fehlende Belege zögern die Zahlung hinaus. Geben Sie lieber mehr als zu wenig Unterlagen ab.

• Der Anspruch auf Eigenheimzulage entsteht mit dem Einzug in die eigenen vier Wände. Das ist auch der frühestmögliche Termin der Antragstellung. Wer etwas später beantragt, büßt aber nichts ein - vorausgesetzt, er zieht im Jahr der Fertigstellung oder des Kaufs in die eigenen vier Wände. Der Anspruch auf die Eigenheimzulage bleibt vier Jahre erhalten.

• Das Finanzamt prüft die Einkunftsgrenze nur zu Beginn des Förderzeitraums. Bleibt das Einkommen dabei unter der Grenze, gibt es die Zulage acht Jahre lang, egal wie hoch die Einkünfte später sind.

• Klappt es beim Einzug nicht mit der Eigenheimzulage, ist noch nicht alles verloren. Sinken die Einkünfte später in zwei aufeinander folgenden Jahren unter die Grenze, gibt es die Förderung noch ab dem zweiten der beiden Jahre bis zum Ende des insgesamt achtjährigen Förderzeitraums.

• Informieren Sie sich vor einer Übertragung von Wohneigentum innerhalb der Familie (vorweggenommene Erbfolge), bei Bauten auf fremdem Grund und Boden, bei Schuldenübernahmen oder bei Förderanträgen für Zweifamilienhäuser beim Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein.

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