Eigenheimförderung Meldung

Viele Eigentümer tricksen beim Einzug ins Eigenheim, damit sie das erste Jahr der staatlichen Förderung nicht verlieren.

Täuschen Eigentümer den Einzug in ihr Eigenheim vor, weil sie die erste Rate der Eigenheimförderung nicht verlieren wollen, können sie jetzt leichter auffliegen. Die Finanzämter prüfen verstärkt, ob sie wirklich rechtzeitig in die eigenen vier Wände eingezogen sind.

Dieses Jahr ist der Griff in die Trickkiste wieder besonders verlockend. Da die Regierung die Eigenheimförderung abschaffen will, stellen viele Bauherren jetzt noch einen Bauantrag und viele Käufer unterschreiben vor Silvester den Kaufvertrag für ihr Eigenheim. Denn nur so können sie sich die Zulagen vom Staat noch sichern.

Klappt aber der Einzug ins neue Eigenheim erst nächstes Jahr, haben sie trotzdem ein Problem. Denn Käufer müssen ihre Immobilie im Jahr der Anschaffung und Bauherren im Jahr der Fertigstellung beziehen, sonst geht ihnen die erste Rate der Eigenheimförderung von 1 250 Euro verloren. Haben sie Kinder, verlieren sie auch noch die Kinderzulage für ein Jahr.

Tricksen sie deshalb beim Einzug und werden ertappt, droht ihnen ein Strafverfahren wegen Subventionsbetrugs.

Tipps: Bauherren können ohne Strafen und Verluste nach Silvester einziehen, wenn sie Bäder oder Küchen erst im Januar in ihr Eigenheim einbauen lassen. Käufer sind aus dem Schneider, wenn sie im Kaufvertrag einen Tag aus dem nächsten Jahr als Datum der Anschaffung vereinbaren. Den Vertrag selbst können sie trotzdem vor Silvester unterschreiben.

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