Eigenheimförderung

Mithilfe des Bundesfinanzhofs in München sind Eltern für einen Dachausbau im eigenen Haus jetzt doch noch an Eigenheimförderung gekommen. Sie hatten die neue Wohnung im Dach kostenlos ihren auswärts studierenden Töchtern zum Wohnen überlassen. Da es darüber keine schriftliche Vereinbarung gab und die Töchter während des Semesters an ihren Studienorten lebten, wollte das Finanzamt die Dachwohnung im Haus der Eltern nicht als separates Eigenheim fördern.

Doch der Bundesfinanzhof (BFH) schloss sich dieser Argumentation nicht an. Die Richter in München urteilten, dass für die Förderung kein schriftlicher Nutzungsvertrag notwendig ist und die Töchter sich auch nicht überwiegend in der mit Zulagen geförderten Wohnung aufhalten müssen.

Auch dass die beiden Studentinnen steuerlich noch bei den Eltern berücksichtigt wurden, war für den BFH kein Argument gegen die Eigenheimförderung (Az. X R 74/97).

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