Unser Rat

Riester-Darlehen. Wegen der hohen Förderung vom Staat sind Riester-Darlehen für die Eigenheimfinanzierung erste Wahl. Infrage kommen Kredite mit direkter Tilgung und Kombikredite der Bausparkassen. Holen Sie sich aber auch Kreditangebote ohne Förderung ein. Achten Sie darauf, dass der Effektivzins für die Riester-Variante nicht oder nicht viel höher ist als für ein ungefördertes Darlehen.

Testsieger. Die Kombikredite der Bausparkassen Schwäbisch Hall, LBS Baden-Württemberg, LBS Bayern und LBS West waren in ­unserem Test am günstigsten. Die Zinsen für Immobilienkredite ändern sich allerdings ständig. Beachten Sie daher auch die Riester-Darlehen mit direkter Tilgung. Die besten Angebote in dieser Variante hatten Allianz, Dresdner Bank und LBS Baden-Württemberg.

Gesamteffektivzins. Achten Sie bei Kombikrediten der Bausparkassen auf den Gesamteffektivzins – von den Bausparkassen „Gesamtkosten als jährlicher Prozentsatz“ genannt. Nur über diese Angabe können Sie die Bausparmodelle mit anderen Angeboten ähnlicher Laufzeit vergleichen. Lassen Sie sich auch einen Finanzierungsplan samt Anspar- und Tilgungsplan für den Bausparvertrag ­erstellen.

Altvertrag. Wenn Sie ein Riester-Darlehen abschließen, sollten Sie die Förderung künftig allein dafür nutzen. Falls Sie schon einen Riester-Sparvertrag haben, stoppen Sie die Einzahlungen dafür.

Steuern. Als Nutzer der Riester-Förderung müssen Sie im Rentenalter Steuern auf die zuvor geförderten Beträge zahlen. Lassen Sie sich von der Bank oder Bausparkasse die Summe ausrechnen, die Sie ab dem Rentenbeginn voraussichtlich versteuern müssen. So können Sie abschätzen, welche Steuerbelastung auf Sie zukommt.

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