Tipps

  • Planen. Legen Sie zuerst fest, welche Finanzierung Sie brauchen: Wie viel Geld benötigen Sie, welche Rate können Sie zahlen und wie lange soll der Zins fest sein. Überlegen Sie auch, ob Sie die Rate nachträglich ändern lassen wollen. Lassen Sie sich von einer Verbraucherzentrale beraten. Sie erhalten dort auch Informationen zur staatlichen Förderung. Die ausführliche Beratung kostet 100 bis 150 Euro.
  • Vergleichen. Geben Sie Ihren Finanzierungswunsch fest vor und lassen Sie sich von günstigen Instituten aus dem Test konkrete Angebote erstellen. Fragen Sie auch Ihre Hausbank und die Sparkasse sowie die Genossenschaftsbank vor Ort. Vergleichen Sie Angebote über den Effektivzins. Achten Sie auf zusätzliche Nebenkosten wie Schätzgebühren oder Bereitstellungszinsen.
  • KfW Förderbank: Erste Adresse für günstige Baukredite ist die staatliche KfW Förderbank. Für den Bau oder Kauf eines Eigenheims vergibt sie Kredite bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten. Besonders günstig finanziert die KfW Energiesparhäuser und eine energiesparende Modernisierung. Die Darlehen werden von fast allen Banken vermittelt. Infos erhalten Sie am KfW-Infotelefon (0 180 1/33 55 77) und unter www.kfw.de.
  • Bundesländer: Eine Reihe von Bundesländern bietet günstige Darlehen und Zuschüsse fürs Eigenheim, vor allem für Familien mit Kindern. Eine Übersicht über die aktuellen Förderprogramme erhalten Sie unter www.baufoerderer.de. Zuständig ist meist die Stadt- oder Kreisverwaltung.
  • Kommunen: Immer mehr Städte und Gemeinden vergeben günstige Kredite oder verbilligtes Bauland, um für Familien attraktiver zu werden. Eine Übersicht finden Sie unter www.aktion-pro-eigenheim.de (Stichwort Familienförderung).
  • Baudenkmal: Wenn Sie ein Haus sanieren, das unter Denkmalschutz steht oder in einem Sanierungsgebiet liegt, erhalten Sie eine hohe Steuerförderung: Zehn Jahre lang erkennt das Finanzamt jeweils 9 Prozent der Sanierungskosten als Sonderausgaben an. Wichtig: Die Arbeiten dürfen erst nach Abschluss des Kaufvertrags beginnen.
  • Riester-Förderung: Für die Tilgung Ihres Darlehens erhalten Sie als Wohneigentümer künftig Zulagen und Steuervorteile wie für einen Riester-Sparvertrag. Außerdem können Sie bis zu 75 Prozent ihres Riester-Vermögens zur Hausfinanzierung einsetzen. Die Regelung soll im Sommer kommen und rückwirkend ab Januar 2008 gelten. Details stehen noch nicht fest.

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