Unser Rat

Auswahl. Bei der Wahl des Kreditgebers können Sie sich an einem unserer sechs Modellfälle auf den folgenden Seiten orientieren. Lassen Sie sich von den jeweils günstigsten Instituten Angebote erstellen. Fragen Sie außerdem Ihre Hausbank sowie die Sparkasse und Genossenschaftsbank vor Ort.

Riester-Darlehen. Wenn Sie ein Eigenheim finanzieren, lassen Sie sich Angebote mit und ohne Riester-Förderung erstellen. Riester-Darlehen sind erste Wahl. Der Zinssatz sollte aber nicht viel höher sein als für ein herkömmliches Darlehen. Faustregel: Ist das Riester-Darlehen mehr als einen halben Prozentpunkt teurer, lohnt es sich kaum noch oder gar nicht mehr.

Tilgung. Nutzen Sie das niedrige ­Zinsniveau zu einer höheren Tilgung. Zum Rentenbeginn sollten Sie schuldenfrei sein. Ein Riester-Darlehen ­müssen Sie spätestens bis zum 68. ­Lebensjahr ­tilgen.

Zinsbindung. Sichern Sie sich die niedrigen Zinsen mindestens zehn Jahre. Etwas teurer, aber sicherer, ist eine Zinsbindung von 15 oder 20 Jahren.

Finanzierungsplan. Lassen Sie sich von der Bank einen langfristigen Finanzierungsplan erstellen. Für die Zeit nach Ablauf der Zinsbindung sollte die Bank mit einem Anschlusszins von mindestens 7 Prozent kalkulieren. ­So erkennen Sie mögliche Zinsrisiken.

Beratung. Nutzen Sie das Beratungsangebot der Verbraucherzentralen. Die ausführliche Beratung kostet in der Regel 100 bis 200 Euro.

Förderung. Neben der Riester-Förde­rung gibt es viele weitere Fördermöglichkeiten. Dazu zählen zum ­Beispiel Kredite und Zuschüsse der KfW-Förderbank (www.kfw.de) und die ­Förderprogramme der Bundesländer. Einen ausführlichen Überblick finden Sie im nächsten Finanztest-Heft.

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