Billiges Baugeld vom Staat

Auch nach dem Ende der ­Eigenheimzulage gibt es noch eine Reihe staatlicher ­Fördermöglichkeiten für die eigenen vier Wände.

KfW-Kredite

Erste Adresse für günstige Baukredite ist die staatliche KfW-Förderbank. Ihre Kredite kann jeder unabhängig vom Einkommen erhalten.

Für den Bau oder Kauf eines Eigenheims vergibt sie Kredite bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten. Dazu kommen sehr günstige Kredite für den Bau von Energiesparhäusern. Zudem fördert die KfW Maßnahmen zur Instandhaltung, Modernisierung und Energieeinsparung.

Achtung: Seit Februar hat die KfW die Konditionen für Energie sparende Baumaßmahnen stark verbessert. Das macht es attraktiver, ein sanierungsbedürftiges Haus mithilfe von Fördermitteln flott zu machen (siehe Energiesparkredite der KfW jetzt schon ab 1 Prozent).

Die KfW informiert über ihre Kredite telefonisch unter 0 180 1/33 55 77 und online unter www.kfw-foerderbank.de.

Länderförderung

Die meisten Bundesländer vergeben trotz leerer Haushaltskassen noch immer günstige Kredite oder Zuschüsse für den Bau oder Kauf von Eigenheimen. Baden-Württemberg hat die Förderung seit Jahresbeginn sogar noch erhöht, um den Verlust der Eigenheimzulage auszugleichen.

Die Hürden sind allerdings hoch: Für fast alle Förderprogramme der Länder gelten Einkommensgrenzen. Gefördert werden oft nur Familien mit Kindern. Und wenn die Mittel für ein Jahr ausgeschöpft sind, gehen neue Antragsteller leer aus.

Information zu den Länderprogrammen mit interaktivem Förderrechner gibt es unter www.baufoerderer.de.

Sanierungsobjekte

Wer ein Haus saniert, das unter Denkmalschutz steht oder in einem Sanierungsgebiet liegt, erhält eine hohe Steuerförderung: Zehn Jahre lang erkennt das Finanzamt jeweils 9 Prozent der Sanierungskosten als Sonderausgaben an. Die Arbeiten dürfen aber erst nach Abschluss des Kaufvertrags beginnen.

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