Eigenheim Meldung

Bundes­rat und Bundes­tag haben sich auf verbesserte Regeln für die Wohn-Riester-Förderung geeinigt:

  • Riester-Sparer dürfen jetzt Kapital, das sie in beliebigen Riester-Verträgen angespart haben, jeder­zeit für die Entschuldung der eigenen vier Wände einsetzen. Bisher konnten sie ihr Kapital nur für den Bau oder Kauf verwenden oder damit erst zu Renten­beginn Schulden tilgen.
  • Ihr Riester-Vermögen dürfen sie jetzt auch für einen alters­gerechten Umbau ihrer selbst­genutzten Immobilie nutzen.
  • Verkauft der Eigentümer ein Haus, in das Riester-Förderung geflossen ist, hat er künftig fünf statt vier Jahre Zeit, sich erneut eine selbst­genutzte Immobilie zuzu­legen. Sonst muss er die geförderten Beträge nach­versteuern.
  • Wie bisher müssen die Eigentümer im Renten­alter Steuern auf die geförderten Beträge zahlen, die auf einem Wohn­förderkonto verbucht sind. Sie können künftig aber jeder­zeit wählen, ob sie die Steuern jähr­lich oder auf einmal bezahlen. Zahlen sie sofort, müssen sie nur 70 Prozent des Konto­stands versteuern.

Es bleibt aber dabei: Das Förderkonto wird jähr­lich mit 2 Prozent verzinst. Die Bundes­regierung wollte den Zins­satz auf 1 Prozent senken, konnte sich im Bundes­rat aber nicht durch­setzen.

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