Eigenheimrente: Förderung kompakt

Eigenheim Special

Wohn-Riester. Die Förderung besteht aus zwei Teilen: Riester-Sparer dürfen ihr Guthaben als Eigen­kapital für den Bau oder Kauf der eigenen vier Wände und künftig auch jeder­zeit für die Entschuldung einsetzen. Außerdem erhalten sie für die Tilgung eines zertifizierten Riester-Darlehens die gleichen Zulagen und Steuer­vorteile wie für einen herkömm­lichen Riester-Spar­vertrag.

Zulagen. Für die Tilgung gibt es 154 Euro Grund­zulage im Jahr plus 185 Euro für jedes Kind (300 Euro für ab 2008 geborene Kinder). Dafür müssen Kreditnehmer mindestens 4 Prozent ihres Brutto­jahres­einkommens abzüglich der Zulagen in die Tilgung stecken. Zusammen mit den Zulagen müssen es aber nicht mehr als 2 100 Euro im Jahr sein.

Steuer­vorteile. Eine jähr­liche Tilgung bis 2 100 Euro (Ehepaare bis zu 4 200 Euro) ist als Sonder­ausgabe steuerlich absetz­bar. Beträgt der Steu­ersatz 35 Prozent, ergibt das eine Ersparnis bis zu 735 Euro (Ehepaare bis zu 1 470 Euro) im Jahr. Davon zieht das Finanz­amt aber die Zulagen ab.

Besteuerung. Die geförderte Tilgung und die für die Immobilie entnommenen Riester-Beträge werden auf einem Wohn­förderkonto erfasst, das mit 2 Prozent – ab 2013 voraus­sicht­lich mit 1 Prozent – verzinst wird. Im Alter ist die Summe zu versteuern. Der Haus­eigentümer kann das Konto in jähr­lichen Raten bis zum 85. Lebens­jahr versteuern. Oder er löst das Konto auf einmal auf. Dann muss er nur 70 Prozent des Konto­stands versteuern.

Dieser Artikel ist hilfreich. 15 Nutzer finden das hilfreich.