Tipps

  • Vertragsprüfung. Handeln Sie mit der Baufirma den Entwurf eines Bauvertrags aus. Hilfe bei der Vorbereitung bieten die Ratgeber Richtig bauen: Planung und Richtig bauen: Ausführung. Lassen Sie den Entwurf von Fachleuten unter rechtlicher und bautechnischer Hinsicht prüfen.
  • Teilprüfungen. Sie können bei den meisten Anbietern auch eine Teilprüfung des Vertrags vereinbaren. Dann sehen sich die Experten nur die Bau- und Leistungsbeschreibung des Vertrags an. Dies ist ausreichend, wenn zum Beispiel schon ein Anwalt Ihren Vertragsentwurf geprüft hat. Je nach Aufwand kostet die Teilprüfung zwischen 50 und mehreren hundert Euro.
  • Alternativen. Die juristische Vertragsprüfung können Sie auch von einem auf Baurecht spezialisierten Anwalt machen lassen. Eine bautechnische Prüfung des Vertrags bieten neben den im Testkompass genannten Organisationen auch einzelne Sachverständige oder Architekten an. Anwälte und Architekten nennen Ihnen die Kammern. Bauexperten finden Sie unter www.bvpi.de oder in Suchmaschinen über den Begriff „Bausachverständige“.
  • Beratungsgespräch. Die Ergebnisse Ihrer Vertragsprüfung erhalten Sie meist mündlich im Beratungsgespräch. Auf Wunsch können Sie bei vielen Anbietern aber auch schriftliche Informationen bekommen. Beim Verein Wohnen im Eigentum ist dies aber nur gegen Aufpreis möglich.
  • Unterstützung. Die Berater unterstützen Sie auch in Gesprächen mit der Baufirma, um Vertragsänderungen durchzusetzen. Gegen Extragebühr geht das zum Beispiel bei den Verbraucherzentralen Bremen und Hamburg, beim Tüv Süd und beim Verband privater Bauherren.
  • Baubegleitung. Wenn der Bau beginnt, sollten Sie die Baubegleitung von Sachverständigen oder Prüforganisationen wie Tüv, Dekra, den Verbraucherzentralen oder den Bauverbänden nutzen.

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