Eigene Home­page erstellen Meldung

Sie möchten einen Webau­ftritt für Ihr privates oder berufliches Projekt erstellen, haben aber keinerlei tech­nische Vorkennt­nisse? Das ist heut­zutage kein Problem mehr. Über ein paar Dinge sollten Sie allerdings nach­denken, bevor Sie loslegen. Unser Ratgeber Homepage, Blog & Co erklärt, wie Sie eine eigene Webpräsenz einrichten, was Sie tun können, damit Ihr Auftritt besser im Netz gefunden wird – und welche Schritte Sie ergreifen sollten, wenn ihre Seite gehackt wurde.

Zielgruppe kennen

Eine eigene Webseite ist einer der wichtigsten Bausteine, wenn es darum geht, ein Projekt oder ein Vorhaben bekannt zu machen. Aber brauchen Sie wirk­lich einen großen Webauftritt? Manchmal ist es viel sinn­voller, das Ganze ein oder zwei Nummern kleiner aufzuziehen. Prüfen Sie zunächst die Onlineaffinität Ihrer Zielgruppe: Würde sie wirk­lich im Internet nach Ihrem Angebot suchen? Ist dieser Kanal tatsäch­lich der richtige?

Beispiel Tages­mutter: Eine Frau wollte ihre Dienste im Internet anbieten und hatte dazu eine kleine Webseite erstellen lassen. Leider vergeblich, denn kaum jemand besuchte die Webseite. Im persönlichen Gespräch mit den Müttern stellte sich schnell heraus, dass diese ausschließ­lich über Empfehlungen anderer Mütter zu ihr kamen und nicht über das Internet. Selbst wenn Kunden nicht über Empfehlungen aufmerk­sam wurden, war ein Zettel am Schwarzen Brett im Kinder­garten deutlich hilf­reicher.

Manchmal reicht eine Facebook-Seite

Höchst­wahr­scheinlich sind die meisten jungen Eltern im Allgemeinen sehr internetaffin und haben keine Probleme mit moderner Technik. In Ihrer Rolle als „Mutter“ oder „Vater“ greifen aber andere Präferenzen als etwa in der Rolle „Abteilungs­leiterin“ oder „Fan einer Serie“. Hier zählt persönliche Empfehlung mehr. Eine Facebook-Seite mit den wichtigsten Infos (Kontakt­daten; Gegend, in der die Dienste angeboten werden; Zitate zufriedener Kunden) reicht hier völlig.

Das bietet unser Ratgeber

Sie lernen mithilfe unseres Buchs Homepage, Blog & Co an praktischen und gut nach­voll­zieh­baren Beispielen, wie Sie
- quasi ohne Vorwissen in kurzer Zeit zum Ziel kommen,
- einen Auftritt bei Facebook gestalten,
- einen eigenen Blog erstellen,
- Ihre eigene Webseite planen, bauen und mit wichtigen gängigen Funk­tionen versehen,
- Ihre Seite benutzerfreundlich gestalten und für Such­maschinen optimieren.

Wir erklären,
- wie das Internet funk­tioniert,
- was sich hinter Begriffen wie CSS, FTP, IP, TCP und TLD verbirgt,
- wie der Quell­code einer Website aufgebaut ist.

Wie viel Selbst-Marketing ist nötig?

Wenn Sie als Arzt, Hand­werk­ermeister, privater Steuerberater oder Ähnliches mit Kunden (oder Patienten) zu tun haben, kann etwas Selbst­vermarktung nie schaden. Aber wenn der Kalender vor lauter Terminen über­quillt, wenn Sie in Ihrer Gegend über persönliche Empfehlungen bestens vernetzt sind oder wenn Sie Stamm­kunden haben, auf deren Aufträge Sie sich definitiv verlassen können – wozu sich dann die Mühe machen und einen aufwendigen Webauftritt planen, bezahlen und betreuen? Hier reicht eine individuelle, aber pfle­gearme Web-Visitenkarte mit den Basisinfos.

Interesse wecken

Wenn Sie eine Webseite erstellen, um ein Produkt oder eine Dienst­leistung zu bewerben, sollten Sie ihr Angebot so beschreiben, dass es auch das Interesse eines Käufers weckt. Erschließt sich der Wert Ihres Produkts oder ihrer Dienst­leistung nicht auf den ersten Blick, sollten Sie der Shop-Seite zunächst eine Info-Webseite vorschalten, die Ihre Idee beschreibt und Interesse weckt.

Koope­rieren statt kopieren

Stellen Sie sich vor, Sie würden gern Modell­eisenbahnen verkaufen. Da bietet sich die Einrichtung eines eigenen Onlineshops an. Allerdings gibt es bereits Anbieter im Internet, die sich ausschließ­lich auf den Verkauf von Dingen spezialisiert haben, beispiels­weise eBay und Amazon. Womöglich ist es klüger, sich auf diesen Platt­formen einen Account anzu­legen und die Produkte dort zu verkaufen, denn meist ist dies für den Anbieter kostenfrei möglich (er zahlt lediglich eine Verkaufs­provision) – und vor allem ist die Seite in wenigen Minuten start­bereit.

Idee und Strategie

Bevor es losgeht, müssen Sie einige Fragen klären:

  • Welchen Zweck soll der Online­auftritt verfolgen?
  • Wollen Sie sich selbst präsentieren?
  • Wollen Sie ein Produkt­angebot promoten?
  • Wollen Sie eine Community ins Leben rufen, in der sich Gleichge­sinnte austauschen können?
  • Wollen Sie Werbung für eine Dienst­leistung machen?
  • Wollen Sie Produkte verkaufen?
  • Wollen Sie Unterstüt­zung und Hilfe anbieten?

Welche Arten des Online­auftritts gibt es?

Es gibt zahlreiche Arten des Online­auftritts – nicht immer muss es eine eigene Webseite sein. Ein kleiner Über­blick:

Facebook. Das soziale Netz­werk hat 1,8 Milliarden aktive Nutzer welt­weit, von denen sich der größte Teil auch täglich mehr­mals inner­halb von Facebook bewegt. Nur folge­richtig, dass man auch hier seine eigene Onlinepräsenz pflegen kann. Vorteilhaft ist natürlich, dass man sich um Infrastruktur, Hosting, Domain-Namen und Ähnliches nicht kümmern muss. Nach­teilig hingegen ist, dass man schlechter gefunden wird und die Werbung für die eigene Präsenz richtig teuer werden kann. Zudem muss man sich an die zahlreichen Einschränkungen bei der Gestaltung halten, die Facebook seinen Nutzern auferlegt (mehr dazu in unserem Ratgeber Homepage, Blog & Co).

Web-Visitenkarte. Dieser Begriff hat sich einge­bürgert für eine kleine, einfache Onlinepräsenz, die lediglich der Präsentation einer Person oder eines Unter­nehmens im Netz dient. Die Unterschiede zur „echten“ oder „großen“ Webpräsenz sind allerdings fließend. Diese Art Mini-Webseiten bestehen meist aus nur einer oder einigen wenigen, klar strukturierten Seiten, die das Unternehmen – oder den Freiberufler/Selbst­ständigen – entsprechend darstellen. Die Web-Visitenkarte ist etwas für Leute, die sehr wenig Zeit und Geld in ihren Online­auftritt stecken und trotzdem seriös wirken wollen. In unserem Ratgeber erklären wir, wie Sie eine Web-Visitenkarte sehr schnell selbst erstellen können.

Landing-Page. Die „Lande-Seite“ dient dazu, einen konkreten Inhalt einfach aufzubereiten, um dem Nutzer eine schnelle erste Orientierung zu ermöglichen. Klickt ein User beispiels­weise auf ein Werbe­mittel oder einen Eintrag in einer Such­maschine, wird er auto­matisch auf die dazu­gehörige Landing-Page weitergeleitet.

Onlineshop. Sobald man über eine Webseite Produkte bzw. Dienst­leistungen beschreiben und/oder verkaufen möchte, spricht man von einem Onlineshop. Dahinter steht meist ein Shop-System, das die Pflege der Produkte ermöglicht, in dem man Zahlungs- und Liefer­arten hinterlegen und die Bestel­lungen verwalten kann.

Homepage, Blog und Co.

Eigene Home­page erstellen Meldung

Sowohl Home­pages als auch Blogs und davon abge­wandelte Formen sind Webseiten, die nicht den vorher genannten Kriterien folgen. Sie haben zumeist komplexere Strukturen von Haupt- und Unter­seiten und versammeln viele Inhalte wie Texte und Medien sowie weitere Funk­tionen wie Kommentare, Nutzer­verwaltung usw.

Home­page. Der Begriff steht streng genommen nur für die Start­seite eines Webauftritts, also die Seite, die beim ersten Aufruf ange­zeigt wird. Umgangs­sprach­lich bezeichnet „Home­page“ aber oft den gesamten Webauftritt einer Person oder eines Unter­nehmens

Blog. Bei einem Blog (abge­leitet von eng­lisch “weblog“, „Netz-Logbuch“) handelt es sich der Bedeutung nach um ein Online­tagebuch – wobei die Themen sehr vielfältig sein können und Einträge nicht zwingend regel­mäßig erscheinen müssen. Betreiber ist meist eine Person (oder eine Personengruppe), die ihre persönliche, bewusst subjektive Meinung darstellt.

Ob Home­page für die eigene Firma, Blog für den Urlaubs­bericht oder einfach nur eine Facebook-Seite: Mit unserem Ratgeber Homepage, Blog & Co finden Sie die beste Variante für Ihr Vorhaben. Das Buch hat 176 Seiten und ist für 16,90 Euro (E-Book: 13,99 Euro) im test.de-Shop zu haben.

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