Tipps

Größe wählen. Für Eier gibt es vier Gewichtsklassen: S, M, L und XL. Ein Ei der Klasse S wiegt weniger als 53 Gramm, ein XL-Ei mindestens 73 Gramm. Alle frischen Eier im Handel haben die Güteklasse A.

Kode knacken. Wer wissen will, woher sein Ei kommt, gibt im Internet die Betriebsnummer aus dem Eierkode ein: unter www.was-steht-auf-dem-ei.de. Das klappt für Betriebe, die vom Verein für kontrollierte alternative Haltungsformen (KAT) zertifiziert sind. Für Smartphonebesitzer gibt es viele kostenlose Apps.

Packung lesen. Auf jeder Eierpackung steht das Verpackungs- und Mindesthaltbarkeitsdatum und der Hinweis: „Bei Kühlschranktemperatur aufbewahren – nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums durcherhitzen.“ Ab dem Legen ist ein Ei 28 Tage haltbar. Ob es alt ist, zeigt der Wasserglas-Test.

Kühl aufbewahren. Am besten lagern Sie Eier im Eierfach des Kühlschranks. Dort sind sie vor Fremdgerüchen geschützt. Wenn vom Kuchenbacken Reste übrigbleiben: Einzelnes Eiklar und Eigelb hält sich bis zu vier Tage im Kühlschrank, im Tiefkühlfach bis zu vier Monate.

Frühstücksei kochen. Wer das Dotter flüssig und kräftig gelb mag, sollte das Ei für 4 bis 6 Minuten im kochenden Wasser lassen. Bei 7 bis 9 Minuten wird das Eigelb fest, bleibt aber cremig. Nach 10 Minuten wird es schnittfest und blasser. Danach bildet sich ein bläulicher Rand um das Eigelb – das ist unbedenklich.

Salmonellen umgehen. Salmonellen lagern sich oft auf der Schale ab. Gute Küchenhygiene schützt: Eier mit beschädigter Schale sofort verarbeiten und durcherhitzen. Arbeitsflächen, die mit Eierschalen in Berührung kommen, gründlich säubern. Für Speisen mit rohen Eiern wie Majonäse oder Tiramisu nur ganz frische Exemplare verwenden. Die Speisen kühlen, schnell essen.

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