Eichen­prozessions­spinner Meldung

Kleine Raupe, großes Risiko: Ab Mai bilden die Raupen des Eichen­prozessions­spinners ihre gefähr­lichen Brenn­haare aus. Sie enthalten das Nesselgift Thaumetopo­ein, brechen leicht ab und können über den Wind auf die Haut von Menschen geraten. Der Kontakt kann Juck­reiz, Augen­entzündungen und Atemnot auslösen – wohl auch allergische Schocks. Das Risiko steigt bis Juli: Bis dahin wachsen den Raupen immer mehr Gift­haare. Begüns­tigt durch das milde Klima breiten sich Eichen­prozessions­spinner bei uns rasant aus und befallen vor allem Eichen. Die Kommunen sperren betroffene Gebiete, lassen Gespinste entfernen, setzen Insektizide und Biozide ein. Das Bundes­umwelt­ministerium hat 2013 erst­malig eine Liste mit geeigneten Mitteln veröffent­licht.

Tipps: Meiden Sie befallene Gebiete. Berühren Sie weder Nester noch Raupen. Bei Kontakt mit Gift­haaren: Betroffene Körper­stellen, Haare, Kleidung waschen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 6 Nutzer finden das hilfreich.