So schützen Sie sich vor den Gift­haaren

  • Befallene Eichen erkennen. Bei genauem Hinsehen fallen weiß-graue Gespinst­nester auf. Einige Eichen haben kahl gefressene Äste, an denen Blatt­gerippe hängen.
  • Befallene Gebiete meiden. Gehen Sie nicht in Parks und Wäldern spazieren, in denen befallene Eichen stehen. Falls Sie eine Durch­querung nicht vermeiden können: Bedecken Sie Nacken, Hals und Unter­arme. Setzen Sie sich nicht ins Gras oder auf den Boden.
  • Raupen und Nester nicht berühren. Die giftigen Brenn­haare der Raupen und der Larvenhäute in den Nestern können Beschwerden auslösen wie starken Juck­reiz, Atemnot bis hin zum allergischen Schock. Die Härchen können für Menschen und auch Tiere mehrere Jahre lang gefähr­lich bleiben.
  • Bei Kontakt beachten. Wenn Sie versehentlich mit Haaren des Schädlings in Berührung gekommen sind, sollten Sie sofort duschen und die Haare waschen. Waschen Sie auch die Kleidung und säubern Sie Ihre Schuhe. Die feinen Härchen lassen sich manchmal auch mit Klebe­streifen entfernen. Gehen Sie zum Arzt, wenn die Haare bei Ihnen Haut­ausschlag, Atemnot oder andere allergische Reaktionen verursacht haben.
  • Nester von Fachleuten entfernen lassen. Es ist riskant, die Nester zu entfernen. Privatleute sollten das unbe­dingt lassen. Wenden Sie sich bei Bedarf immer an die Feuerwehr oder Schädlings­bekämpfer, die staatlich anerkannt oder von der Industrie- und Handels­kammer geprüft sind.
  • Haustiere kontrollieren. Der Eichen­prozessions­spinner kann auch Haustiere befallen, die die Gift­haare in ihrem Fell verschleppen. Als besonders gefährdet gelten Tiere, die in der Nähe befallener Bäume herlaufen wie Hunde oder weiden wie Pferde und Rinder. Tier­besitzer sollten darauf achten, dass sich möglichst nicht in befallenen Gebieten aufhalten und auch kein Gras von dort fressen. Bei Krank­heits­symptomen wie Schwel­lungen und Atemnot ist der Tier­arzt gefragt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 195 Nutzer finden das hilfreich.