Ab Januar 2013 müssen Schieds­richter, Trainer und all die anderen Millionen gemeinnützigen Helfer aufpassen, dass sie durch Ausgleichs­zahlungen nicht in die Umsatz­steuer­pflicht rutschen, denn die Ober­grenzen werden geändert. Das Schlimmste ist aber abge­wendet. Ursprüng­lich sollte die neue Steuer­pflicht für Pauschalen – Vereine zahlen häufig Pauschalen, ohne Stunden exakt zu erfassen – bereits ab dem ersten Euro und ab diesem Jahr greifen. Nach scharfer Kritik musste das Bundes­finanz­ministerium zurück­rudern. Jetzt will die Verwaltung die Regeln entschärfen, berichtet der Deutsche Steuerberater­verband und hofft auf eine praxis­nahe Lösung.

Die Umsatz­steuer soll für Entschädigungen ab 50 Euro pro Stunde gelten und ab einer Gesamt­summe von 17 500 Euro im Jahr für alle ehren­amtlichen Tätig­keiten (Schreiben des Bundes­finanz­ministeriums, Bundes­steuerblatt 2012 I, S. 344). So viel bekommt kaum ein Helfer.

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