Hat ein geschiedener Mann ein sehr gutes Nettoeinkommen, muss er der Exfrau und Mutter seiner drei minderjährigen Kinder einen Extrabetrag für ihre Altersvorsorge zahlen. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. XII ZR 141/04).

Der Mann verfügt über ein Nettoeinkommen von mehr als 20 000 Euro im Monat. Bei einem so hohen Einkommen ist die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung nicht die Grenze für die Bemessung des Altersvorsorgeunterhalts für die Frau, so die Richter.

Der Mann müsse vielmehr einen höheren Beitrag für die Altersvorsorge seiner geschiedenen Frau zahlen. Diesen Beitrag legte das Gericht auf 1 752 Euro im Monat fest. Der Mann wollte nur 1 004 Euro zahlen.

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