Edelstahl-Fritteuse von Lidl Schnelltest

Im Juni hatte Lidl eine Edelstahl-Fritteuse für 29,99 Euro im Angebot. Das Gerät war leider kein Schnäppchen. Jetzt gibt es das Modell erneut - etwas preiswerter und mit kleinen Verbesserungen. Der Schnelltest zeigt, ob sich der Kauf diesmal lohnt.

Bessere Skalierung

Im Juni bemängelten die Tester die Temperatureinstellung der bifinett-Fritteuse von Lidl. Bei dem Modell ließ sich die Temperatur stufenlos einstellen, zur Orientierung gab es am Drehknopf eine Skalierung. Im oberen Bereich waren das die Werte 160, 175 und 190 Grad. Unpraktisch: Der Hersteller empfahl in der Bedienungsanleitung etwa für Pommes frites eine Frittiertemperatur von 170 Grad. Doch da dieser Wert nicht auf der Skala stand, mussten Nutzer die Einstellung schätzen. Dies bemängelten die Tester. Offensichtlich hat sich der Hersteller die Kritik zu Herzen genommen: Statt 175 Grad steht gibt es nun eine Markierung für 170 Grad.

Geringere Temperaturschwankungen

Wie alle Fritteusen heizt auch die bifinett-Fritteuse von Lidl in Zeitintervallen auf und kühlt wieder ab, um auf die eingestellte Öltemperatur zu kommen. Die Tester prüften für 170 Grad, welche Maximal- und Minimalwerte sich ergeben. Ergebnis: Die Schwankungen sind im Vergleich zum Juni-Modell deutlich geringer geworden. Im Mittel waren es 174 Grad, also nur noch vier Grad mehr als eingestellt. Das im Juni getestete Gerät heizte das Öl dagegen fast um zehn Grad mehr auf als gewünscht.

Unpraktische Handhabung

Weitere Änderungen konnten die Tester nicht feststellen. Leider ist auch diese bifinett-Fritteuse in puncto Handhabung genauso unpraktisch wie das Juni-Modell. Der Frittierkorb kann noch immer mit geschlossenem Deckel nicht abgesenkt oder zum Abtropfen der fertigen Pommes frites angehoben werden. Eine Tülle, um altes Öl auszugießen, fehlt ebenfalls.
Hinweis: Weitere Informationen zur Ausstattung, Handhabung und auch zu Acrylamid finden Sie im Schnelltest Lidl-Fritteuse vom 12.06.2007

test-Kommentar

Die Edelstahl-Fritteuse von bifinet gibt es bei Lidl als Aktionsware seit Donnerstag, den 20. Dezember 2007. Sie ist fast baugleich mit dem im Juni getesteten Gerät. Beide haben sogar dieselbe Modellbezeichnung: bifinett H3057. Es gibt aber zwei Verbesserungen. Passend zu den Einstellung den Wert 170 Grad. Die Schwankungen der Öltemperatur sind geringer als beim Modell, das die Stiftung Warentest im Juni untersuchte. Zudem ist die bifinett-Fritteuse mit 27,99 Euro zwei Euro preiswerter. Allerdings hat sich an der unpraktischen Handhabung nichts geändert. Wen das aber nicht stört, der hat eine Fritteuse, die gut arbeitet und das Öl relativ präzise aufheizt. Passend etwa für die selbstgemachten Silvesterkrapfen.

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