Die Preise für Gold und Silber bleiben im Keller. Pech für die Nationalbanken von England und der Schweiz, die sich zurzeit gleich von Tonnen glänzenden Goldes trennen und dabei nur niedrige Preise von weniger als 280 US-Dollar pro Unze erlösen.

Ganz im Gegensatz dazu kletterten die Preise für Platin und Palladium auf nie gekannte Höhen. Platin war im August mit 612 US-Dollar pro Unze so teuer wie seit zwölf Jahren nicht mehr, und Palladium erreichte im gleichen Monat sogar ein neues Allzeithoch mit 855 US-Dollar pro Unze.

Anleger, die auf diese Edelmetalle setzen, brauchen aber ziemlich starke Nerven. Die Kurse schwanken beträchtlich, zum Teil an einem Tag um rund 10 Prozent. Die Kombination aus der Furcht vor Lieferengpässen, guter industrieller Nachfrage und Spekulation sorgt für stets neue Höhenflüge bei Platin und Palladium.

Dieser Artikel ist hilfreich. 446 Nutzer finden das hilfreich.