Alles andere als fair hatte ein Mitarbeiter der Sparda International eine Familie beraten, die Vorsorge für ihr behindertes Kind treffen wollte. Der Berater hatte Anne und Helmut May* einen riskanten Fonds als sichere Geldanlage angedreht (siehe „Falschberatung der Sparda-Bank“ aus Finanztest 07/2011). Das Institut ist eine Tochter der Sparda-Bank München.

Die Mays legten 100 000 Euro aus einer Schadenersatzzahlung an. Sie hatten das Geld nach dem Unfall ihres Sohnes erhalten. Doch der Fonds geriet schon bald in Schieflage, die Bank schrieb von Liquiditätsproblemen.

Wir berichteten über den Fall und die Sparda-Bank München bestätigte nun, dass der Mitarbeiter falsch beraten hatte. Die Bank entschuldigte sich bei der Familie und verpflichtete sich, das Geld mit Zinsen zurückzuzahlen.*Name von der Redaktion geändert.

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