Die virtuelle Bücherei: Einfach ausleihen statt kaufen

Ebooks Special

Öffent­liche Büchereien verleihen elektronische Bücher kostenlos. Privatfirma Skoobe verlangt 10 Euro im Monat.

Öffent­liche Büchereien verleihen elektronische Bücher kostenlos. Privatfirma Skoobe verlangt 10 Euro im Monat.

Elektronische Bücher können Sie auch ausleihen. Der Anbieter Skoobe bietet für iPhone und iPad ein Flatrate-Modell an. Über „Onleihe“ bekommen Sie Bücher der Stadt­biblio­theken.

Skoobe: Sie müssen sich einmalig registrieren (www.skoobe.de). Für 10 Euro im Monat stehen beliebig Bücher zur Wahl, bis zu fünf gleich­zeitig. Tauschen geht auch – mithilfe einer App. Skoobe funk­tioniert bisher nur auf iPhone, iPad und iPod Touch (ab iOS4). Eine App für Android-Endgeräte soll noch dieses Jahr zur Verfügung stehen. E-Book-Reader bleiben außen vor. Haben Sie ein Buch übers Internet ausgeliehen, können Sie es auf bis zu drei Geräten synchron lesen. Die Flatrate ist monatlich künd­bar, nach der Kündigung sind alle Bücher weg.

Onleihe: Unter www.onleihe.de können Sie einsehen, welche Stadt­biblio­thek E-Books anbietet. Voraus­setzung zum Ausleihen ist ein Mitglieds­ausweis der gewählten Biblio­thek. Der ist persönlich abzu­holen und kann ein paar Euro kosten. Die Ausleihe kostet nichts und erfolgt über den Computer. Eine Ausleihe über einen E-Book-Reader klappt nicht. Mit einem Kindle von Amazon können Sie die Bücher der Onleihe in der Regel nicht nutzen – wegen des Kopier­schutzes. Wie viele E-Book-Titel zur Verfügung stehen, hängt von der gewählten Biblio­thek ab. Übrigens können auch elektronische Bücher „vergriffen“ sein, obwohl die Dateien theoretisch beliebig oft repro­duzier­bar wären. Grund: Biblio­theken verfügen nur über eine bestimmte Anzahl an Verleihlizenzen je Buch.

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