Erlöse sind nur demjenigen zuzu­rechnen, unter dessen Benutzer­namen Verkäufe online getätigt werden (FG Baden-Württem­berg, Az. 1K 2431/17). Privatverkäufe werden steuer­pflichtig, wenn das Finanz­amt eine Gewinn­erzielungs­absicht unterstellt. Bleiben sie in einem Jahr unter 17 500 Euro, greift die Klein­unternehmer­regelung und die Umsätze sind steuerfrei. In dem Fall hatte ein Ehepaar Erlöse von über 30 000 Euro. Es zahlt keine Umsatz­steuer, wenn beide ein Nutzer­konto anlegen und die Verkäufe verteilen. Dann greift für beide die Klein­unternehmer­regelung.

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