Kunden können jetzt die Miete fürs Ferienhaus in Ungarn oder die jährliche Gebühr für den Bootsliegeplatz in Polen günstig überweisen. Denn die vor einem Jahr eingeführte EU-Standardüberweisung gilt nun auch in den zehn neuen Mitgliedsstaaten der Europä­ischen Union. Eine Überweisung ins europäische Ausland kostet die Bankkunden deshalb nicht mehr als eine Inlandsüberweisung.

Die Kunden müssen allerdings die EU-Standardüberweisung im Onlinebanking oder als Formular nutzen. Sie müssen die internationale Kontonummer des Empfängers (Iban) und die internationale Bankleitzahl (Bic) angeben. Über beides informieren die Banken ihre eigenen Kunden meist auf dem Kontoauszug.

Die EU-Überweisungen dürfen Beträge von 12 500 Euro nicht überschreiten und der Adressat muss in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union wohnen. Seit 1. Mai 2004 gehören dazu nun Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.

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