Die deutschen Automobilhersteller führen nach und nach europaweit gültige Preise ein: Dem Beispiel von BMW, Porsche und DaimlerChrysler folgend, wollen jetzt auch Opel und Volkswagen (VW) bestimmte Fahrzeugmodelle in den Ländern der Europäischen Union (EU) zu einem einheitlichen Preis anbieten.

Opel verkauft als erstes Modell den ­neuen Vectra zum europaweit gültigen Einheitspreis. Das Ziel des Rüsselsheimer Autobauers ist, bis zum Jahr 2006 alle Fahrzeuge zum gleichen Preis anzubieten. Bei Volkswagen wird das Luxusmodell Phaeton den Anfang machen. Bei allen anderen VW-Modellen soll die Angleichung der Preise schrittweise erfolgen: Die Preisunterschiede bei VW sollen sich nach dem Willen des Wolfsburger Autobauers künftig zwischen 8 und 10 Prozent bewegen.

Damit kommen Opel und Volkswagen Mario Monti entgegen: Der EU-Wettbewerbskommissar hatte die zum Teil deutlichen Preisunterschiede für die Autos innerhalb der EU-Länder zuletzt heftig kritisiert. Der Preisüberblick der EU-Kommission zeigt, dass bisher in Deutschland 40 von 81 Automobilmarken um mehr als 20 Prozent teurer sind als auf mindestens einem anderen Markt der Euro-Zone.

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