Die EU-Staaten haben sich auf eine einheitliche Kennzeichnung von Lebensmitteln geeinigt. Künftig müssen auf verpackten Produkten EU-weit die Gehalte an Kilokalorien, Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz stehen. Bislang war das freiwillig. Positiv für den Kunden ist, dass sich die Angaben auf 100 Gramm oder Milliliter beziehen. Das erleichtert Vergleiche. Enttäuschend: Vorgeschrieben ist nur, dass sie auf der Rückseite stehen. Auch neu: Das Herkunftsland muss außer bei Rindfleisch auch bei Schaf-, Ziegen-, Schweine- und Geflügelfleisch genannt werden. Woher andere Fleischsorten, verarbeitetes Fleisch, Milch und Milchprodukte kommen, wird vorerst nicht transparent. Nicht Pflicht ist auch die Angabe von Zutaten und Nährwerten alkoholischer Getränke. Hersteller müssen die Regeln erst in drei Jahren anwenden. Mehr: www.test.de/EU-Lebensmittelkennzeichnung.

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