Check­liste: Indexfonds wählen

  • Index. Als Basis­anlage im Aktien­bereich sollten Sie nur breit streuende globale Indizes wie den MSCI World, den MSCI Europe oder den Stoxx 600 Europe auswählen. Alternativ kommt die Kombination breiter Länderindizes infrage. Ansonsten taugen Indizes auf Länder oder Branchen nur als Beimischung mit höchs­tens 10 Prozent Depot­anteil.
  • Nach­bildung. Wenn Sie einen Indexfonds (ETF) wollen, der die gleichen Aktien wie der Index enthält, kommt nur ein replizierender ETF infrage. Wir halten Swap-Fonds, bei denen die Index­entwick­lung über Tausch­geschäfte nachgebildet wird, aber nicht für schlechter (ETF, Unterschiede beid der Nach­bildung). Der Produktfinder Fonds zeiget die Art der Nach­bildung jedes ETF.
  • Ertrags­verwendung. Viele ETF gibt es in einer ausschüttenden und in einer thesaurierenden Variante. Bei Thesaurierung bleiben Dividenden­erträge im Fonds­vermögen. Für Anleger ist das auf lange Sicht am besten, da alle Erträge neue Erträge erwirt­schaften. Allerdings gibt es bei thesaurierenden ausländischen ETF den Haken, dass die Steuererklärung komplizierter wird, wenn Anleger den Fonds verkaufen. Sie müssen Steuerbelege für die gesamte Lauf­zeit parat haben, um abge­zogene Steuern zurück­zuholen. Einzige Ausnahme sind thesaurierende Swap-Fonds, die keine Erträge ausweisen (ETF, Swap-Fonds mit Steuer­vorteil). Wer regel­mäßige Einnahmen möchte, wählt ausschüttende ETF.
  • Sparplan. Im Produktfinder Fonds steht, für welche ETF es Sparpläne gibt. Anleger müssen sich erkundigen, welche ihre Bank anbietet. Bei manchen Direkt­banken gibt es sogar welche ohne Zusatz­kosten. Monatliche Einzahlungen in einen Basis-Aktien-ETF eignen sich gut zum lang­fristigen Vermögens­aufbau.

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