So haben wir getestet

Die Pantoffel-Portfolios sind eine Anlageidee der Stiftung Warentest. Es gibt sie in defensiver, ausgewogener und offensiver Variante. Anleger können die Idee umsetzen, indem sie in börsen­gehandelte Indexfonds (ETF) investieren und hin und wieder anpassen.

Wert­entwick­lung

Endvermögen: Wir haben ausgerechnet, wie sich Pantoffel-Sparpläne mit 200 Euro monatlich in den vergangenen 15 Jahren entwickelt hätten (31. März 2001 bis 31. März 2016). Zur Simulation des Aktien-ETF haben wir die Monats­endrenditen in Euro des MSCI World Total Return Index zugrunde gelegt, für den Renten-ETF die des Euro-Staats­anleihen-Index Markt iBoxx Euro Sover­eigns Eurozone Total Return.

Kosten

Nach fonds­internen Kosten: Für die Fonds­verwaltung fallen jähr­lich Gebühren an. Für den Aktien-ETF haben wir mit einem Rendite­abschlag von 1 Prozent pro Jahr gerechnet, für den Renten-ETF mit 0,2 Prozent pro Jahr.

Nach Handels­kosten: Handels­kosten sind Kosten für Kauf und Verkauf von Fonds­anteilen. Sie fallen zusätzlich zu den fonds­internen Kosten an. Wir haben mit Sparplan­kosten von 2,50 Euro plus 0,4 Prozent von der Sparrate gerechnet, sowie bei Börsen­handel mit Verkaufs- und Kauf­kosten von 2 Euro plus 0,25 Prozent vom Ordervolumen, mindestens 10,90 Euro je Auftrag. Diese Kosten entsprechen dem durch­schnitt­lich teuren Angebot von Maxblue (Tabelle ETF-Sparpläne 06/2016).

Anpassungs­methoden

Sparrate umlenken: Sobald ein Fonds um mehr als 20 Prozent von seiner Zielgewichtung abweicht, wird in den kommenden Monaten die gesamte monatlich verfügbare Summe von 200 Euro in den unterge­wichteten Fonds gelenkt. Wenn die Zielgewichtung erreicht ist, werden wieder beide Fonds bespart.

Umschichten: Wenn ein Fonds um mehr als 20 Prozent von seiner Zielgewichtung abweicht, wird vom überge­wichteten Fonds ein Teil verkauft, und der Erlös in den unterge­wichteten Fonds gesteckt. Die Sparpläne laufen weiter.

Laufen lassen: Keine Anpassung.

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