ETF Sparplan Test

„Pantoffel-Sparpläne“ heißen so, weil sie so einfach zu hand­haben sind. Bestückt werden sie mit ETF (Indexfonds). So können Anleger aus monatlichen Raten ein kleines Vermögen machen – das klappt besser als mit Misch­fonds oder Spar­buch. Finanztest erklärt, wie Anleger sich den passenden Pantoffel-Sparplan bauen können. Außerdem im Test: die Konditionen von ETF-Sparplänen verschiedener Direkt-, Filial- und Fonds­banken. Einige Banken bieten „pantoffel­fähige“ Fonds sogar kostenlos an.

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TestETF SparplanFinanztest 06/2016
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Zum Thema ETF: Einmalanlage, Sparplan und Auszahlplan mit dem Pantoffel-Portfolio bietet die Stiftung Warentest einen aktuel­leren Test.

Fast sechs Prozent Rendite – und das seit 15 Jahren

In den vergangenen 15 Jahren hat der ausgewogene Pantoffel-Sparplan eine Rendite von 5,9 Prozent pro Jahr erzielt. Misch­fonds brachten im Durch­schnitt 2,4 Prozent pro Jahr, das Spar­buch nur 1,3 Prozent. Wie hoch die Renditen künftig ausfallen, hängt vom Verlauf der Kapitalmärkte ab. Die Experten von Finanztest gehen davon aus, dass die Pantoffel-Portfolios weiter vorne liegen werden.

Durch­schnitt­liche Sparplanrendite (über 15 Jahre in Prozent p.a.)

ETF Sparplan Test

Quelle: Bundes­bank, BVI, eigene Berechnungen. Zeitraum: 31. März 2001 bis 31. März 2016.

  • Spar­buch­rendite: geschätzt auf Basis der Monats­durch­schnitte des Geldmarkt­zinses 3-Monats-Euribor.
  • Misch­fonds­rendite: durch­schnitt­liche Sparplanrendite der „Misch­fonds ausgewogen, Anla­geschwer­punkt interna­tional“ nach Handels­kosten. Der beste Misch­fonds brachte 5,0 Prozent, der schlechteste –1,6 Prozent pro Jahr.
  • Pantoffel-Sparplan-Rendite: beruht auf eigenen Rück­rechnungen für den ausgewogenen Welt-Pantoffel nach Kosten, Anpassungs­methode: Sparrate umlenken.

Bequem und günstig

Das Pantoffel-Portfolio ist eine Idee von Finanztest und heißt so, weil es einfach ist, günstig und bequem. Anleger können es als Einmal­anlage nutzen und auch als Sparplan. Dazu richten sie zwei ETF-Sparpläne ein: der erste läuft auf einen Aktienfonds, der zweite auf einen Fonds mit Anleihen. ETF – hinter diesem Kürzel verbergen sich börsen­gehandelte Fonds, die meist einem Index folgen. Anders als aktive gemanagte Fonds benötigen sie keinen Manager, der die Titel auswählt – weshalb sie viel güns­tiger sind.

Für jeden Anleger der passende Pantoffel

Anleger können sich Pantoffel-Sparpläne in drei verschiedenen Mischungen zusammen­stellen: ausgewogen, defensiv oder offensiv. Finanztest empfiehlt für eine Spardauer von zehn bis 15 Jahren die ausgewogene Mischung, die aus je zur Hälfte Aktien- und Anleihenfonds besteht. Wer kürzer spart oder 50 Prozent Aktien zu riskant findet, wählt die defensive Mischung mit 25 Prozent Aktien. Der offensive Pantoffel ist mit einem Aktien­anteil von 75 Prozent unterwegs.

Stimmt die Mischung noch?

Wenn sie den Pantoffel-Sparplan abge­schlossen haben, können Anleger es sich gemütlich machen und ihr Geld für sich arbeiten lassen. Ab und zu sollten sie allerdings nach­schauen, ob die Mischung noch stimmt. Aktien- und Anleihemärkte entwickeln sich unterschiedlich. Steigen zum Beispiel die Aktienmärkte kräftig, nehmen die Aktienfonds im Pantoffel plötzlich 70 statt 50 Prozent ein – und das Risiko ist viel höher als gewollt. Wenn Sie den Finanztest-Artikel frei­schalten, erfahren Sie, wie Sie Ihre Pantoffel-Sparpläne ganz einfach ins Gleichgewicht bringen können.

Das bietet der Finanztest-Artikel

Die Finanztest-Experten erklären,

  • wie Sie in drei Schritten bequem zum Pantoffel-Sparplan kommen
  • welche Fonds Sie wählen sollten
  • wo es ETF-Sparpläne zum Null­tarif gibt
  • wie Sie Ihr Depot an neue Markt­bedingungen anpassen
  • welche Begriffe Sie kennen sollten

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