Unser Rat

Sicherheit. Als sicherer Baustein für ein lang­fristiges Investment eignen sich börsen­gehandelte Indexfonds (ETF) auf Indizes mit Euro-Staats­anleihen. Ebenfalls geeignet sind Indizes mit einem Mix aus Euro-Staats- und Unter­nehmens­anleihen.

Risiko. Wenn die Kapitalmarkt­zinsen steigen, machen Anleihen-ETF zunächst Verlust, ehe höhere Zins­erträge das wieder ausgleichen. Das müssen Sie aussitzen können. Für ein Investment unter sieben Jahren sollten Sie Tages­geld oder Fest­geld nehmen.

Auswahl. Sie sind mit ETF, die Anleihen kurzer und langer Lauf­zeiten mischen, gut aufgestellt. Fünf passende, markt­breite Fonds zeigt unsere Tabelle, zusätzlich einen, der nur deutsche Staats­anleihen bündelt. Fürchten Sie baldige Zins­erhöhungen, sollten Sie Tages­geld nehmen. Erwarten Sie, dass die Zinsen sinken, setzen Sie auf Anleihen mit langen Lauf­zeiten.

Ausschüttungen. Anleihen-ETF werfen Zins­erträge ab. Wählen Sie ausschüttende Fonds, wenn Sie regel­mäßige Einnahmen haben wollen. Sie sind derzeit wegen der nied­rigen Zinsen aber nicht hoch. Thesaurierende Fonds behalten die Zinsen im Fonds.

Steuer. Bei einem im Ausland aufgelegten thesaurierenden Fonds müssen Sie die Erträge in der Steuererklärung selbst angeben. Das gilt aber nur noch für die Erklärungen der Jahre 2016 und 2017. Von 2018 an werden ausländisch thesaurierende Fonds genauso behandelt wie inländische (siehe Special Fondsbesteuerung ab 2018). Den Steuer­abzug regelt dann Ihre Bank.

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