Glossar

Aktives Management

Ein Manager wählt die Aktien oder Anleihen aus, die ihm am chancenreichsten erscheinen. Gegen­satz: passives Management wie bei ETF.

Deri­vate

Finanz­instru­mente, deren Wert­entwick­lung von anderen Wert­papieren abhängt, etwa von Aktien.

ETF

Abkür­zung für Exchange Traded Funds, börsen­gehandelte Fonds. Nicht zu verwechseln mit ETC, Exchange Traded Commodities, mit denen man auf Rohstoffe setzen kann. Diese sind keine Sonder­vermögen, sondern Schuld­verschreibungen wie Anleihen.

Fond­sport­folio

Gesamt­heit aller Werte im Fonds. Aktien, Anleihen, Cash und Deri­vate.

Future

Termin­geschäft, mit dem man auf den künftigen Preis einer Ware oder eines Wert­papiers spekulieren kann.

Fully Funded Swap Fund

Im ETF liegt nur ein Swap, der voll besichert ist. Genau genommen handelt es sich um eine strukturierte Anleihe.

Funded Swap Fund

Besicherter Swap-Fonds. Der Swap-Anteil im ETF beträgt maximal 10 Prozent und ist abge­sichert.

Index

Grad­messer für Märkte. Enthält eine Auswahl an Aktien oder Anleihen.

Kontrahentenrisiko

Wenn der Fonds einen Swap abschließt oder Wert­papiere verleiht, geht er das Risiko ein, dass der Swap-oder Leih­partner zahlungs­unfähig wird. Das ist das Kontrahentenrisiko.

Leihe

Es gibt Fonds, die die Wert­papiere aus dem Fonds­vermögen verleihen.

Passives Management

Der Fonds bildet einen Index nach.

Physische Replikation

Der ETF kauft die Titel aus dem Index.

Replikation

Art der Nach­bildung des Indexes.

Sicherheiten

Wert­papiere, die sich der ETF vom Swap- oder Leih­partner als Absicherung des Geschäfts geben lässt. Anbieter verwenden oft den eng­lischen Begriff „Collateral“.

Sicherheitenrisiko

Risiko, dass die Sicherheiten nicht ausreichen, um Schäden auszugleichen, die durch die Pleite eines Swap- oder Leih­part­ners entstanden sind.

Sonder­vermögen

Das Vermögen des Fonds ist vom Vermögen der Fonds­gesell­schaft getrennt. Geht die Gesell­schaft pleite, hat der Insolvenz­verwalter keinen Zugriff.

Swap

Tausch­geschäft. Bei ETF vereinbart die Fonds­gesell­schaft mit einem Partner den Tausch zweier Wert­entwick­lungen. Die Fonds­gesell­schaft liefert dem Swap-Partner die Wert­entwick­lung des Fonds­korbs, der Swap-Partner liefert die Wert­entwick­lung des Indexes.

Swap-Partner

Tausch­partner, meist eine große Bank.

Synthetische Replikation

Der ETF bildet den Index künst­lich nach, mithilfe von Swaps.

Teilreplizierend

Der ETF kauft nur einen statistisch repräsentativen Teil der Index­titel. Diese Replikations­methode findet man auch unter den Begriffen „Sampling“ und „Optimiert“.

Unfunded Swap Fund

Unbe­sicherter Swap-Fonds. Der Swap-Anteil im ETF beträgt maximal 10 Prozent und ist nicht abge­sichert.

Voll replizierend

Der ETF kauft alle Index­titel, und zwar in der Gewichtung des Index.

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