So haben wir getestet

Im Test: Die sechs nach Anzahl der Filialen größten und über­regional vertretenen EMS-Studioketten (Stand: August 2019). Erhebungs­zeitraum: Dezember 2019 bis März 2020. Anbieterbefragung: August 2020.

Unter­suchungen: Das EMS-Training nahmen 30 geschulte Tester in Anspruch. Pro Anbieter prüften wir an fünf verschiedenen Stand­orten. Jeder Tester nahm eine Beratung inklusive Probetraining in Anspruch und absol­vierte danach sieben Trainings­einheiten. Die Tester protokollierten alle Abläufe im Studio anhand stan­dardisierter Erhebungs­bögen. Für den Test wurden mit einem sport­medizi­nischen Experten fünf Szenarien entwickelt, die je eine Test­person an den Stand­orten eines Anbieters umsetzte – das Vorgehen der Tester pro Szenario war einheitlich bei allen Anbietern. Zudem realisierte jede Test­person drei „Feld­experimente“: So wurde an den Trainer eine Wissens­frage gerichtet, bei einer typischen EMS-Übung eine fehler­hafte Durch­führung umge­setzt und das Training durch eine bestimmte Hand­lung beein­flusst.

Beratung und Probetraining: 30 %

Unter Beratung und Information erfassten wir etwa, wie die Anbieter zum Ablauf eines EMS-Trainings informierten, wie sie gesundheitliche Voraus­setzungen und Sport­erfahrungen abfragten und ob sie Trainings­ziele und Funk­tionen der Chipkarte erörterten. Wir erfassten, welche sport­lichen Qualifikationen die Trainer bei der Durch­führung des Probetrainings nannten. Wir achteten auch darauf, ob sie die Funk­tions­weise des EMS-Geräts erläuterten, ob die Trainer das Reiz­empfinden der Trainierenden erfragten und ob sie alle Übungen nach­voll­zieh­bar zeigten und Sicher­heits­aspekte einhielten.

Trainings­durch­führung: 50 %

Während der Trainings­besuche prüften wir Trainings­ablauf und Trainer­kompetenz. Wir erfassten etwa, ob die Trainer adäquat die elektrischen Reize steigerten und zielge­richtete Übungen auswählten, wie sie mit den Haupt- und Einzel­reglern arbeiteten und wie sie unsere Tester in die Trainings­gestaltung einbezogen. Zudem prüften wir, ob die Trainer die Wissens­fragen der Tester umfassend und richtig beant­worteten, ob sie die falschen Übungs­ausführungen korrigierten und dies richtig begründeten und wie sie auf bestimmte Hand­lungen unserer Tester reagierten – etwa auf Gesund­heits­beschwerden oder auf den Wunsch, häufiger als wöchentlich zu trainieren.

Wir prüften die Sicher­heits­maßnahmen der Studios, etwa wie viele Personen die Trainer gleich­zeitig betreuten, ob sie unsere Tester beim Training immer im Blick behielten, ob sie akzeptierten, wenn die Tester beim Training Grenzen setzten, ob sie eine Schmerz­skala zur Erfassung des Reiz­empfindens nutzen, ob sie nach Ess- und Trink­verhalten fragten und ob sie bei der Termin­ver­einbarung angemessene Ruhe­pausen zwischen Trainings­einheiten berück­sichtigten.

Schalt­pult. Alle vier Sekunden sendet das EMS-Gerät Strom­impulse. Wie stark und zu welchen Muskel­gruppen – das steuert der Trainer.

Trainings­bedingungen: 20 %

Wir prüften die Räumlich­keiten etwa auf Licht­verhält­nisse und Gestaltung der Umkleide. Zudem achteten wir auf optische Sauber­keit im Umkleide-, Dusch- und Toiletten­bereich sowie auf die Ausstattung.

Beim Kunden­service erfassten wir etwa den Ablauf der Termin­ver­einbarungen, ob Namen und Qualifikation der Mitarbeiter zu erkennen waren sowie die Öffnungs­zeiten.

Bei Kosten­trans­parenz und Vertrags­abschluss prüften wir unter anderem, ob die Anbieter Tarif­system und Zahlungs­modi verständlich erläuterten, ob sie auf Nach­frage einen Muster­vertrag zur Verfügung stellten und ob die Tester Verträge und AGB vor Vertrags­abschluss in Ruhe zur Kennt­nis nehmen konnten.

Mängel in den Verträgen und AGB: 0 %

Ein juristischer Gutachter prüfte die allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB), Verträge und Haus­ordnungen auf unzu­lässige Klauseln.

Abwertung

Waren die Mängel in den Verträgen und AGB deutlich, werteten wir das Qualitäts­urteil um eine halbe Note ab.

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TestEMS-Studios im Test22.09.2020
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