Fremd­gesteuert. Eine EMS-Trainings­einheit dauert 20 Minuten und kostet etwa 20 bis 40 Euro.

Ein Trainer, etwas Bewegung und viele kleine Strom­impulse – so funk­tioniert die elektrische Muskels­timulation (EMS). Die Stiftung Warentest hat die sechs größten deutschen EMS-Ketten getestet. Fazit: Das Kraft­training kann funk­tionieren. Aber kein EMS-Studio ist rundum fit. Der Testsieger bietet mit Abstand das beste Probetraining und checkte als einzige Kette in allen Beratungen den Fitness­zustand mit einer Körper­analyse. Bei Trainings­durch­führung und -bedingungen schwächelten alle.

Kompletten Artikel freischalten

TestEMS-Studios im Test22.09.2020
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 7 Seiten).

EMS-Training immer beliebter

Für das EMS-Training wird der Trainierende verkabelt und leicht unter Spannung gesetzt. Der Sportler spannt die Muskeln in bestimmten Positionen oder bei Bewegungen an, der Strom macht die Arbeit – und kann in kurzer Zeit mehr Muskeln gleich­zeitig ansprechen als beim herkömm­lichen Kraft­training. Immer mehr Menschen lassen sich deshalb freiwil­lig „an der kurzen Leine“ führen, 2018 waren es etwa 200 000. Der EMS-Markt ist in den letzten Jahren wie kaum eine andere Fitness­branche gewachsen: In Deutsch­land gibt es derzeit mehr als 1 000 spezielle EMS-Studios. Doch das Training mit der elektrischen Muskels­timulation setzt qualifiziertes Personal und einen verantwortungs­vollen Umgang voraus.

Das bietet der EMS-Studio-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für die sechs größten EMS-Ketten in Deutsch­land: Bodys­treet, EMS-Lounge, Fitbox, Körperformen, Terra Sports und 25Minutes. Wir prüften etwa, was die EMS-Studios boten, wie gewissenhaft die Trainer das Training durch­führten oder welche Mängel in den Verträgen lauerten.

Tipps und Hintergrund. Wir erläutern, was EMS leistet, wie es funk­tioniert und was dabei im Körper passiert. Eine Check­liste zeigt, worauf der Trainierende achten sollte. Sport­wissenschaftler sagen, für wen EMS geeignet ist, welche Risiken es bergen kann – und wer lieber die Finger davon lassen sollte.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 10/2020.

EMS eignet sich nicht für jeden

Die elektrische Muskels­timulation ist kein Ausdauer- oder Beweglich­keits­training, sondern vielmehr eine kraft­orientierte Trainings­form, bei der elektrische Impulse über die Haut zu den Muskeln über­tragen werden. Mehrere Muskel­gruppen werden bei der Ganz­körper-EMS gleich­zeitig stimuliert, auch tief liegende Muskulatur wird erreicht. Das macht das Training so effektiv. Doch es eignet sich nicht für jeden.

Stärkt den Rücken, hilft aber kaum beim Abnehmen

Ihren Ursprung hat die Trainings­methode in der medizi­nischen Rehabilitation. Dort wird elektrische Muskels­timulation schon seit Jahr­zehnten therapeutisch einge­setzt, etwa, um nach Verletzungen oder Operationen Muskel­schwund zu kompensieren, um Verhärtungen zu lockern oder Schmerz zu lindern. Für den Rücken kann EMS auch im Studio über­durch­schnitt­lich wirken. Aber: Eine deutliche Gewichts­abnahme oder ein flacher Bauch, wie es teils die Werbung verspricht, lässt sich durch reines EMS-Training nicht erreichen.

Kommentare, die vor dem 22. September 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Meldung zum selben Thema.

Jetzt freischalten

TestEMS-Studios im Test22.09.2020
2,00 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 7 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur knapp 5 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 36 Nutzer finden das hilfreich.