EECH-Gruppe Meldung

Anleger getäuscht: Statt in Sonnenenergie investierte die EECH in Kunst mit völlig ungewissem Erfolg.

Die EECH Energy Consult Holding ist in über 70 Fällen vom Landgericht Hamburg zur Rückzahlung von insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro an Anleger verurteilt worden. Sie hatten ihr Geld für die „Solaranleihe“ und die Anleihe „Windkraft Frankreich“ eingezahlt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen Firmenchef Tarek Ersin Yoleri wegen Anlagebetrugs. Es besteht der Verdacht, dass von 15 Millionen Euro Anlegergeld für die Anleihe „Windkraft Frankreich“ nur 2,5 Millionen Euro und von 46 Millionen Euro Anlegergeld für eine Eurosolaranleihe nur 3,5 Millionen Euro investiert wurden, sagte Staatsanwalt Rüdiger Bagger. Für die 2008 und 2010 fälligen Anleihen hatte die EECH über 8 Prozent Zinsen versprochen.

Zum Vorwurf der Staatsanwaltschaft passt ein Urteil des Landgerichts Hamburg. Danach hat die EECH Anlegergeld in Kunstwerke statt in Solarenergie investiert (Az. 328 O 185/07, nicht rechtskräftig).

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