E-Ziga­retten Erst­mals gesetzlich geregelt

E-Ziga­retten - Erst­mals gesetzlich geregelt
Dampf ablassen. Viele Stoffe sind jetzt in E-Ziga­retten verboten. © Getty Images / Hero Images

Seit Ende Mai gelten erst­mals gesetzliche Rege­lungen für E-Ziga­retten. Seither dürfen die Flüssig­keiten, die in den E-Ziga­retten verdampfen, maximal 20 Milligramm Nikotin pro Milliliter enthalten und Nach­füll­packs insgesamt nicht mehr als 10 Milliliter Flüssig­keit. Außerdem sind viele Zusatz­stoffe verboten, etwa solche, die krebs­er­regend, erbgutver­ändernd oder fort­pflan­zungs­gefähr­dend wirken können. Auch Koffein, Taurine und Stoffe, die das Inhalieren oder die Nikotin­aufnahme erleichtern, dürfen nicht mehr zugesetzt werden. Packungen müssen über Risiken der E-Ziga­retten informieren. Nach derzeitigem Wissens­stand ist „Dampfen“ zwar weniger schädlich als Rauchen; es liegen aber keine Unter­suchungen zum Lang­zeit­konsum vor.

Tipp: In unserem Special zum Thema E-Zigarette und in unserer Daten­bank Medikamente im Test bündeln wir Infos zu E-Ziga­retten und Nikotinsucht.

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