E-Scooter

So kommen Sie an einen E-Scooter

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E-Scooter sind auf Deutsch­lands Straßen ange­kommen. Erst mit Zulassung und Versicherung dürfen die Flitzer losfahren. Hier beant­worten wir die wichtigsten Fragen.

Inhalt
  1. Überblick
  2. So kommen Sie an einen E-Scooter

Das müssen Sie wissen, bevor Sie losrollern

Ich will einen Scooter kaufen. Was muss ich tun?

Für den Betrieb braucht der E-Scooter eine allgemeine Betriebs­erlaubnis vom Kraft­fahrt­bundes­amt. Hat der Scooter die nicht, darf er nicht im öffent­lichen Raum fahren. Zugelassene Scooter erkennen Käufer am Fabrikschild, auf dem zumindest der Hersteller, der Typ und die Nummer der Betriebs­erlaubnis (ABE-Nr.) angegeben sind. Das Schild befindet sich meist an der Unterseite oder am Rahmen des Scoo­ters.

Ich habe schon einen Scooter. Wie komme ich an eine Betriebs­erlaubnis?

Wer ein Modell ohne Typenschild gekauft hat, kann zwar nach­träglich eine Einzel­betriebs­erlaubnis bekommen, das ist allerdings nicht rentabel: Ein für die Zulassungs­stelle erforderliches Gutachten kostet laut Dekra und GTÜ mehrere tausend Euro. Es ist nötig, um zu belegen, dass der Scooter bauartbedingt nicht schneller als 20 Kilo­meter pro Stunde fährt und Anforderungen an Brems- und Licht­systeme, Fahr­dynamik und elektrische Sicherheit erfüllt. Mehr zum Thema in den FAQ des Bundesverkehrsministeriums.

Ich brauche eine Versicherung. Was kostet das?

Bevor der Scooter auf die Straße darf, braucht er eine Haft­pflicht­versicherung. Die Preise dafür orientieren sich an Mofakenn­zeichen, die rund 30 Euro im Jahr kosten. Vom Versicherer gibt es die Versicherungs­plakette. Die muss hinten auf dem Roller kleben und am Ende jedes Versicherungs­jahres erneuert werden.

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Daniel1529 am 20.11.2020 um 15:01 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Schleichwerbung

darren1312 am 04.10.2020 um 18:31 Uhr
80 km/h in den usa

voll schade. zb in den usa kannst du escooter bekommen die 80 km/h können und 40km reichweite haben. das ist ein spaß! das hier ist 20 km/h...

KrBauer am 06.02.2020 um 10:11 Uhr
Auflagen für Roller fahren

Ich hätte nicht gedacht, dass es für solche Rolle auch auflagen gibt. Aber irgednwie ist es auch ein wenig verständlich. Diese Roller können schon ziemlich schnell fahren und sind ebenfalls recht massiv. Wenn man damit Jemanden erwischt, so können wohl ernste Schäden auftreten.

LeniAddi am 17.01.2020 um 10:44 Uhr
Dann doch lieber Fahrrad

Eine interessante Information, dass sogar der E-Scooter betrunkene Menschen nicht vor dem Führerscheinentzug schützen kann. Dann bleibt wohl das Fahrrad die beste alternative, wenn man getrunken hat - und das beste am Fahrrad ist, es verbraucht keinen Strom. Auch muss für ein Fahrrad keine chemischen Batterien produziert werden, die aufwändig zu produzieren und zu entsorgen sind.

berend.damm am 03.09.2019 um 11:30 Uhr
Zu kleine Laufräder der E-Roller.

Als MR-Ing. kann ich nur sagen "Je größer die Laufräder desto besser kommt man über Unebenheiten hinweg. BMW MORORRAD/KETTLER haben es begriffen.
Die meisten sind kriminell!