E-Scooter im Test Nur einer ist stabil, sicher und gut zu fahren

06.04.2020
E-Scooter im Test - Nur einer ist stabil, sicher und gut zu fahren
„Einhändig fahren ist extrem wackelig“, sagt Testleiter Nico Langenbeck (hier im Bild). „Das macht Abbiegen mit E-Scoo­tern gefähr­lich.“ © Benjamin Pritzkuleit

E-Scooter, die sich für den Trans­port zusammenklappen lassen, sind praktisch für die letzten Kilo­meter von der Bahn ins Büro. Die Stiftung Warentest hat 7 Modelle mit Straßenzulassung getestet. Fahren sie sich gut, sind sie sicher und bruch­fest? Etliche offen­baren gefähr­liche Mängel, nur ein Elektro-Scooter schneidet gut ab. Der güns­tigste E-Scooter im Test ist immerhin noch befriedigend, der Rest ist mangelhaft.

E-Scooter im Test Testergebnisse für 7 E-Scooter 04/2020

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Inhalt
Liste der 7 getesteten Produkte
E-Scooter 04/2020
  • iconBIT Tracer Street IK-1972K Hauptbild
    iconBIT Tracer Street IK-1972K
  • IO Hawk Sparrow-Legal Hauptbild
    IO Hawk Sparrow-Legal
  • Moovi StVO Hauptbild
    Moovi StVO
  • SoFlow SO2 Hauptbild
    SoFlow SO2
  • SXT Buddy V2 eKFV Hauptbild
    SXT Buddy V2 eKFV
  • Trekstor e.Gear EG3178 Hauptbild
    Trekstor e.Gear EG3178
  • Walberg The-Urban #BRLN V3 Hauptbild
    Walberg The-Urban #BRLN V3

Fünf Modelle im E-Scooter-Test sind mangelhaft

Die kleinen Flitzer kosten zwischen 400* und 1 170 Euro, fahren bis zu 20 km/h und wiegen zwischen 11 und 17 Kilogramm. Ausgestattet sind sie mit Licht, Display, Klingel und mindestens zwei Bremsen. Im Test mussten sich die E-Scooter in Fahr- und Sicher­heits­prüfungen beweisen, Härtetests über­stehen und zeigen, wie weit sie mit einer Akkuladung kommen. Nur zwei schaffen es ins Ziel. Die restlichen fünf sind mangelhaft.

Das bietet der E-Scooter-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse.
Die Tabelle zeigt Bewertungen für 7 klapp­bare Elektro-Scooter für den Privatgebrauch. Sie kosten zwischen 400* und 1 170 Euro. Prüf­punkte waren Halt­barkeit, Hand­habung, Sicherheit und Schad­stoffe. Nur ein Elektro-Tret­roller über­zeugte in den Fahr­prüfungen und erwies sich als sehr halt­bar.
Tipps und Hintergrund.
Die Experten der Stiftung Warentest ermittelten die Reich­weite der E-Scooter und sagen, worauf Fahrer und Fahre­rinnen achten sollten.
Heft­artikel.
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Mehrere Elektro-Scooter haben schlechte Bremsen

Bei den praktischen Prüfungen konnten die E-Scooter weit­gehend über­zeugen. Unsere Teste­rinnen und Tester absol­vierten dabei einen Parcours, der Asphalt, Schotter, Feld­wege, Pflaster­steine sowie Kurven, Bord­steinkanten und Steigungen umfasste. Auf ebenem Grund lässt sich mit den Rollern meist problemlos cruisen. Auf holp­rigen Stre­cken hörte der Fahr­spaß teil­weise auf. Auch das Anhalten sorgte teil­weise für Adrenalin­stöße: Die Vorderradbremse griff bei einem Modell recht spät und abrupt. Bei insgesamt drei E-Scoo­tern sind Bremsen mit zu geringer Brems­kraft verbaut.

Der E-Scooter-Test im Video

Nicht alle Scooter sind so unhand­lich zu trans­portieren wie der von IO Hawk. Ansonsten gab es neben einem guten Scooter auch Schrott auf dem Prüf­stand.

Nach Stress­test sind zwei Elektro-Roller nur noch teurer Schrott

Um zu ermitteln, wie robust die E-Scooter sind, mussten sie unter anderem auf einem Prüf­stand über eine rotierende, mit Holperleisten versehene Trommel rollen. Das simuliert eine Fahrt etwa über Kopf­stein­pflaster und Schlaglöcher. Gewichte ersetzen dabei den Fahrer. Zwei E-Scooter gingen dabei mit irreparablen Schäden zu Bruch – und es waren nicht die billigsten Modelle: Einer kostet rund 550 Euro, der andere 815 Euro.

Tipp: Wie Verleih-Scooter abschneiden, zeigt unser Test der Miet-Scooter-Anbieter Circ, Lime, Tier und Voi.

*Korrigiert am 30. März 2020

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06.04.2020
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