Details zur Korrektur

Aufgrund des Medien­echos und der Nach­fragen zum Test E-Mail-Dienste informieren wir noch einmal ausführ­lich zum aktuellen Fall.

Unsere ursprüng­liche Veröffent­lichung zu E-Mail-Diensten enthielt Fehler. Insbesondere Text­passagen zur Verschlüsselung von E-Mails auf den Servern der Anbieter und zur Zwei-Faktor-Authentifizierung waren falsch.

Sobald uns das bekannt geworden ist, haben wir reagiert, und zwar noch am Erst­verkaufs­tag von test. Das heißt, wir haben:

  • den Direkt­vertrieb der gedruckten Ausgabe von test 02/2015 einge­stellt,
  • den Artikel von unserer Internetseite, aus dem PDF-Download und der App entfernt – und jeweils an der Stelle des Artikels eine Korrektur angekündigt.
  • die Pressemeldung aus dem Netz genommen.

Nachdem wir den Sach­verhalt mit unserem Prüf­institut analysiert hatten, haben wir:

  • am 3. Februar auf den digitalen Kanälen eine korrigierte Fassung einge­stellt – und zwar kostenlos sowie mit einem Korrekturhin­weis versehen.
  • den Direkt­vertrieb wieder aufgenommen – den jetzt bestellten Heften legen wir die korrigierte Fassung als Sonder­druck bei.
  • alle Redak­tionen informiert, die den Test erhalten haben.

In der kommenden Ausgabe von test bringen wir selbst­verständlich eine ausführ­liche Korrektur. Es geht um Über­schrift, Vorspann und mehrere Passagen im Text. Insbesondere Aussagen zur Verschlüsselung von E-Mails auf den Servern der Anbieter und zur Zwei-Faktor-Authentifizierung, die in der ursprüng­lichen Veröffent­lichung falsch beziehungs­weise miss­verständlich waren.

Ganz wichtig: Urteile in der Tabelle sind von der Korrektur nicht betroffen, denn die Änderungen waren nicht bewertungs­relevant. Ein Beispiel: Die Verschlüsselung hatten wir zwar im Text falsch beschrieben, aber richtig geprüft. Im Punkt „Verschlüsselung“ wurden keine Anbieter abge­wertet. Vielmehr ging beim Provider mailbox.org positiv in die Wertung ein, dass er zum Test­zeit­punkt mit der optionalen Eingangs­verschlüsselung als Einziger ein neues, sicher­heits­relevantes Feature angeboten hat. Posteo hatte dieses Feature zum Test­zeit­punkt noch nicht. In unserem ursprüng­lichen Artikel haben wir allerdings nicht deutlich gemacht, welchen Aufwand der Nutzer von mailbox.org mit der Verschlüsselung seiner Mails hat.

Selbst­verständlich arbeiten wir intern auf, wie es zu den Fehlern kommen konnte und werden entsprechende Schluss­folgerungen ziehen.

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