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Check­liste Pass­wort: So finden Sie sichere Pass­worte

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  • Ausreichend lang. Das Pass­wort sollte mindestens zwölf Zeichen enthalten. Kurze Pass­wörter lassen sich schneller knacken.
  • Kompliziert genug. Idealer­weise besteht es sowohl aus Groß- und Klein­buch­staben als auch aus Ziffern und Sonderzeichen, zum Beispiel „?!%+“. Es ist nicht ratsam, an einfache Pass­wörter nur eine Zahlen­folge wie 1234 anzu­hängen oder ein Sonderzeichen vor ein einfaches Wort zu setzen.
  • Ohne Bezug. Das Pass­wort sollte keine Verbindung zum Nutzer haben: Namen von Ehepartner und Kindern, Freunden oder Haustieren sind tabu.
  • Frei erfunden. Der Zugangs­kode sollte nicht aus ganzen Wörtern bestehen. Am besten verwendet der Nutzer jeweils nur die Anfangs­buch­staben eines ganzen Satzes und verkompliziert diese mit Ziffern und Sonderzeichen. Der Satz sollte selbst ausgedacht und kein berühmtes Zitat sein. Beispiel: „Bei schlechtem Wetter brauche ich eine Mütze und zwei Hand­schuhe, oder?“ Daraus wird das Pass­wort: BsWbi1Mu2H,o?
  • Sicher aufbewahrt. Das Pass­wort darf nicht frei zugäng­lich sein. Aufschreiben ist in Ordnung, das Pass­wort muss aber sicher aufbewahrt werden.
  • Noch mehr Tipps. Viele weitere Tipps rund ums Pass­wort finden Sie im Artikel Datenklau: Zehn Tipps gegen Hacks und Lecks.
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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 30.04.2015 um 09:29 Uhr
@Franz.H.a.A

HBCI und die Weiterentwicklung FinTS gelten als sehr sicher. Dafür braucht man eine Chipkarte mit Pin und ein Chipkarten-Lesegerät mit Tastatur. HBCIplus, bzw. HBCI 2.2 oder HBCI Pin/Tan genannt sind leider ein Rückschritt, was die Sicherheit betrifft. Denn hier wird nicht per Chipkarte verschlüsselt, sondern per SSL -Verbindung. Details dazu finden Sie unter: https://www.test.de/Onlinebanking-So-minimieren-Sie-das-Risiko-4096971-4096977/ und wikibanking.net (SG)

Gelöschter Nutzer am 29.04.2015 um 13:41 Uhr
@Franz.H.aus.A

HBCI gilt als sicher. Die Passwörter werden im Browser zwar verschlüsselt gespeichert, aber um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte das Bankpasswort dort nicht unbedingt gespeichert werden. Ohne TANs besteht aber zumindest kein Diebstahlrisiko. Zu Emails: Ihre Adresse könnte im BCC stehen. Eine genaue Antwort kann man aber nur geben, wenn man die Emailheader hätte.

Franz.H.aus.A am 29.04.2015 um 08:22 Uhr
Leider

Danke für das Thema !
Frage ist das HBCI bankverfahren sicher ?
ist der Passwortsafe vom Firefox sicher ?
Warum bekomm ich Mails von Deutschen Internetanbietern an meine Mailadresse ohne
das meine Mailadresse drin steht ?
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@ test4wolfgang
der Bergiff Freunde beinhaltet für mich mehr wisssen um die Personen so das ich so eine Mail sofort lösche kann ohne drüber nachzudenken !

schultzko am 29.04.2015 um 03:55 Uhr
Korrekte Schreibweise gegen Sinnentstellung!

@Jhessler vom 28.04.2015 um 14:17 Uhr:
Die dortige Empfehlung muß wohl eher heißen, am Telefon nachhaken (also nachfragen) --- und beileibe nicht auch noch "nachhacken"!

Jhessler am 28.04.2015 um 14:17 Uhr
Email Konto gehackt

Mir ging es Ähnlich, bei einem Besuch bei Freunden in Osteuropa habe ich auch leider an einem ungesicherten PC (war mir nicht bekannt) mein Web.de zugang besucht. Leider wurde daraufhin mein Web de zugang gehackt und alle Freunde von mir angeschrieben. Ich wurde darauf hin von meinen Freunden sofort via SMS unterrichtet das ich "kommische" Mails schicken wurde. Hier empfieht sich richtig wie beim Vorrredner am besten kurz via Telefon nachzuhacken.