Tipps

So mailen Sie sicher

  • E-Mails sichern. Kein E-Mail-Dienst garantiert einen absolut sicheren Betrieb. Speichern Sie Ihre E-Mails und Kontakte deshalb regelmäßig mit einem Mailprogramm auf dem eigenen Rechner.
  • Mailprogramm. Nutzen Sie ein Mailprogramm wie Pegasus, Thunderbird oder Outlook. Das Mailprogramm kommuniziert mit Ihrem E-Mail-Dienst und speichert alle Mails auf Ihrem Rechner. Vorteil: Sie können E-Mails offline lesen und schreiben. Voraussetzung: Der E-Mail-Dienst unterstützt die Fernabfrage über die Protokolle POP3 oder IMAP und SMTP. Im Test: Alle Anbieter bis auf 1email.eu.
  • Webmail. Sie können Ihr Postfach auch direkt über die Webseite des Anbieters verwalten. Die Mails liegen dabei auf dem Server Ihres E-Mail-Dienstes. Vorteil: Sie haben weltweit Zugriff auf Ihre Mails. Nachteil: Sie können die Mails nicht offline lesen. Außerdem sind die Mails verloren, wenn der Anbieter Ihren Zugang abschaltet.

So schützen Sie Ihr Postfach

  • Kennwort. Schützen Sie Ihren E-Mail-Zugang durch ein sicheres Kennwort. Verwenden Sie eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Mindestens acht, besser zwölf Zeichen. Das bringt mehr Sicherheit. Ändern Sie Ihr Kennwort regelmäßig.
  • Erinnerung. Die Sicherheitsfrage hilft, wenn Sie Ihr Kennwort vergessen haben. Wählen Sie eine Sicherheitsfrage, die nur Sie beantworten können. Die Abfrage Ihres Geburtstages bietet keinen ausreichenden Schutz.
  • SSL-Verschlüsselung. Loggen Sie sich stets über eine verschlüsselte Leitung in Ihr Postfach ein. Einige Dienste bieten die SSL-Verschlüsslung als Option. Sie erkennen die verschlüsselte Leitung am Kürzel „https“ in der Internetadresse und am Schloss-Symbol in der Statuszeile Ihres Browsers.
  • Internetcafé. Nutzen Sie Ihr Postfach nicht aus Internetcafés. Das ist nicht sicher. Der Rechner im Internetcafe speichert womöglich Ihr Kennwort. Löschen Sie im Internetcafe Browsercache und Kennwort, wenn Sie Ihr Postfach geöffnet hatten. Ändern Sie Ihr Kennwort dann von zu Hause.

So blocken Sie Viren und Werbung

  • Viren stoppen. Installieren Sie ein Antivirenprogramm auf Ihrem Rechner. Wer im Internet surft oder E-Mails empfängt, muss sich schützen. Die Viren- und Spamfilter der Maildienste reichen nicht aus.
  • Spam blocken. Nutzen Sie die Filter der E-Mail-Dienste. Gute Spam-Filter sparen Zeit und Geld. Stellen Sie auch Ihr privates Antivirenprogramm entsprechend ein.
  • Werbung vermeiden. Nutzen Sie ein Mailprogramm, dann sind Sie die Werbung los. Fenster mit Werbung (Pop-Ups) gibt es nur, wenn Sie Ihr Postfach über die Webseite des Anbieters verwalten. Das gilt auch für Google Mail mit seinem E-Mail-Scan: Werbung gibt es nur im Postfach. Ein Mailprogramm holt die Mails bei Google ohne Werbung ab.

Das sollten Sie wissen

  • Anhang. Wählen Sie einen Maildienst der größere Mail-Anhänge erlaubt, wenn Sie auch Fotos oder Videos verschicken wollen. Kostenlose Dienste wie Google, freenet und GMX erlauben Anhänge bis 20 MB, Arcor sogar bis 35 MB.
  • Lagerfrist. Beachten Sie die Lagerfrist Ihrer E-Mails. Einige Anbieter löschen die Mails im Posteingang automatisch nach 30 Tagen. Legen Sie Archivordner an oder verlängern Sie die Lagerzeit, damit Ihnen keine Mails verloren gehen.
  • Google Mail. Deaktivieren Sie bei der Anmeldung die Funktion „Webprotokoll“. Google sammelt sonst Daten über Ihr Surfverhalten.
  • Hotmail. Löschen Sie alle Mails und lassen Sie Ihr Postfach geschlossen, wenn Sie den Microsoft Hotmail-Dienst kündigen wollen. Die Kündigung dauert einige Wochen. Falls Sie Ihr Postfach in dieser Zeit öffnen, storniert Microsoft Ihre Kündigung.
  • Kündigungsfrist. Bezahlte E-Mail-Dienste müssen Sie schriftlich kündigen. Beachten Sie die Kündigungsfrist von bis zu 30 Tagen vor Ablauf der Mindestlaufzeit.
  • Fernabfrage. Wählen Sie einen Dienst, der die Fernabfrage via Pop 3 oder Imap ermöglicht, wenn Sie ein Mailprogramm einsetzen wollen. Fehlanzeige bei 1email.eu. Bei directBox müssen Sie den Pop-3-Abruf per E-Mail beim technischen Support beantragen. Umständlich. DirectBox erlaubt nur 48 Abrufe pro Tag, Web.de bei FreeMail vier Abrufe pro Stunde. Bei Google Mail und freenet können Sie Ihre Mails dagegen beliebig oft abrufen.

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