E-Books Meldung

In den USA sind elektronische Bücher ein wichtiger Teil des Buch­marktes. Auch bei uns kommen sie lang­sam in Mode.

Elektronische Bücher haben einige Vorteile: Sie wiegen nichts und nehmen keinen Platz weg. Der Inhalt ganzer Bücher­schränke passt in die Hand­tasche. Faule Leseratten können Bücher online kaufen und sofort lesen, ohne das Haus zu verlassen. Für Weitsichtige angenehm: Die Schrift­größe lässt sich anpassen. Doch es gibt auch Nachteile: Bislang setzen die meisten Anbieter auf lästigen Kopier­schutz. Daher lassen sich E-Books nicht so leicht verleihen, weiterverkaufen oder verschenken wie gedruckte Bücher – zumindest bisher. Wer das elektronische Schmökern trotzdem mal ausprobieren möchte, hat verschiedene Möglich­keiten:

Auf dem Computer können kostenlose Lese­programme wie Kindle von Amazon, Editions von Adobe oder das quell­offene Calibre E-Books verwalten und darstellen. Doch am PC-Monitor macht das Lesen auf die Dauer eher wenig Spaß. Es taugt höchs­tens zum ersten Rein­schnuppern oder fürs wissenschaftliche Arbeiten.

Auch Smartphones und Tablet-Rechner wie das iPad können elektronische Bücher darstellen. Dafür gibt es zahlreiche kostenlose Programme („Apps“). Vorteile: Das Handy hat man ohnehin immer dabei. Und Tablet-Rechner können noch viele andere schöne Dinge. Nachteil: Die spiegelnden und hintergrund­beleuchteten Displays von Smartphone und Tablet ermüden die Augen. Bei hellem Sonnenlicht sind sie kaum ables­bar. Und sie fressen Strom, sodass das Lesen die Akku­lauf­zeit verkürzt.

Spezielle E-Book-Lesegeräte sind da besser – zumindest wenn sie Displays mit elektronischer Tinte („E-Ink“) verwenden. Wie bedrucktes Papier brauchen sie eine externe Licht­quelle, sind dafür aber auch bei heller Umge­bung gut lesbar. Auch ermöglichen sie sehr lange Akku­lauf­zeiten. Aber Vorsicht: Manche güns­tigeren E-Reader nutzten statt E-Ink unbe­leuchtete LCD-Displays. Die halten weder bei Akku­lauf­zeiten noch bei der Text­lesbarkeit mit elektronischer Tinte mit.

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