E-Book Test

Vier Wege zum E-Book. Lektüre für viel und wenig Geld.

Bücher in elektronischer Form sind inzwischen allgegen­wärtig: Buch­händler verkaufen sie, Dienst­leister vermieten sie, Biblio­theken verleihen sie, Internetplatt­formen verschenken sie. Wir haben uns auf all diesen Wegen E-Books besorgt und geprüft, wer die attraktivsten Titel zum kleinsten Preis anbietet. Dabei machten wir eine echte Entdeckung.

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TestE-Booktest 05/2017
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Begehrte Bücher für wenig Geld

E-Books trans­portieren Literatur in einer Datei. Elektronische Schmöker lassen sich zum Beispiel auf Smartphones, Tablets oder speziellen Lesegeräten abrufen. Online-Buch­händler, E-Book-Abonnement­dienste, Biblio­theken und Gratisplatt­formen stellen E-Books bereit. Aber wer hat die besten Bücher? In unserem Repertoire-Check glichen wir die E-Books der Anbieter mit 350 Bestsellern aus den Bereichen Belletristik, Sach­buch, Krimi, Kinder-und Jugend­buch sowie Literaturklassiker ab. Bei einigen Test­kandidaten war die Trefferquote ernüchternd nied­rig, bei anderen erfreulich hoch. Ein richtig über­zeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis haben wir nur für einen der vier Vertriebs­wege (Buch­handel, Abo-Dienste, Biblio­theken, Internetplatt­formen) ermitteln können.

Buch­händler schöpfen aus dem Vollen

Online-Buch­händler wie Amazon oder Thalia verkaufen die Bücher zum vollen E-Book-Preis. Eine Datei kostet in der Regel rund 20 Prozent weniger als das entsprechende Papier­buch, dafür erwerben Käufer aber kein Eigentum, sondern nur ein Nutzungs­recht. Neben Amazon und Thalia haben wir uns die E-Book-Platt­form von Aldi angesehen sowie die Internetseite „Genialokal“, auf der Kunden einen lokalen Händler ihrer Wahl am Erlös beteiligen können.

Lesen ohne Limit im Abonnement

E-Books lassen sich auch im Abonnement lesen. Bei Diensten wie Skoobe und Amazon Kindle Unlimited zahlen Abonnenten zwischen 10 und 12 Euro monatlich und dürfen dafür auf Tausende Bücher zugreifen. Klingt gut, lohnt sich aber nur, wenn das Repertoire stimmt. Wie gut die Auswahl an E-Books bei den Abo-Diensten tatsäch­lich ist, haben unsere Tester heraus­gefunden.

Online in der Biblio­thek leihen

Öffent­liche Stadt­biblio­theken verleihen E-Books über das Internet. Dafür löhnen Nutzer die Mitglieds­gebühr ihrer örtlichen Bücherei. Für das Ausleihen müssen sie keinen Fuß in die Biblio­thek setzen, das geht im Netz über die Platt­form Onleihe.net. Wir haben das Onleihe-Angebot der fünf Städte Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig und München in Anspruch genommen. Wenn Sie den Testbe­richt frei­schalten, erfahren Sie, wie attraktiv die Biblio­theks­bücher sind und auf welche Warte­zeiten Sie sich einrichten müssen.

Klassiker und Kitsch für lau

Gratis-Exemplare verschenken etliche Buch­händler ebenso wie die Platt­formen Guten­berg-DE und Readfy. Die Buch­händler listen viele Selbst­verleger-Titel. Die meisten stammen von Hobby-Autoren, die ihre Werke ohne die Unterstüt­zung eines Verlages online veröffent­lichen. Bei Guten­berg-DE gibt es Klassiker, Readfy hat darüber hinaus Heft­serien wie Arzt- und Liebes­romane im Angebot. Wir haben im Repertoire nach den Perlen gesucht.

Kopier­schutz unter der Lupe

Ärgerlich war lange Zeit, dass sich die E-Books nicht einfach an Freunde verleihen oder verschenken ließen. Ein harter Kopier­schutz verhinderte das. Viele Verlage sind nach einigem Zaudern davon abge­rückt und kenn­zeichnen ihre Bücher nur noch mit einem Wasser­zeichen. Damit lassen sich E-Books beliebig oft auf diverse Geräte kopieren und so im kleinen Kreis weitergeben. Wie weit der Umstieg vom harten auf den weichen Kopier­schutz fort­geschritten ist, haben wir bei jedem geprüften E-Book erfasst.

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