Duschbäder

Von Seifen und Syndets: Der kleine Unterschied

Jeder Waschzusatz strapaziert die Haut – ein wenig.

Inhalt

Seife wird aus natürlichen Fetten sowie Natron- oder Kalilauge hergestellt. Sie hat einen basischen pH-Wert. Dadurch wird der natürliche pH-Wert der Haut verschoben und der Säureschutzmantel kurzfristig neutralisiert. Folge: Die Haut quillt und wird empfindlicher gegen Bakterien und Pilze. Für gesunde Haut kein Problem: Innerhalb von wenigen Stunden hat sie sich erholt, der ursprüngliche Zustand ist wieder hergestellt.

Syndets (synthetic detergents)

Dazu gehören nicht nur Duschbäder, sondern auch Waschlotionen, -stücke oder -emulsionen. Sie beziehen ihre Reini­gungskraft aus chemisch hergestellten waschaktiven Substanzen (Tensiden). Sie werden oft als besonders hautfreundlich angepriesen, da ihr pH-Wert dem der Haut angeglichen wurde. Bei gesunder Haut spielt das aber keine große Rolle. Je nach Art und Menge können Tenside die Haut stärker austrocknen als Seife. Zum Ausgleich werden Duschbädern und Co. rückfettende Pflegesubstanzen zugesetzt.

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