Durchlauf­er­hitzer im Test

Modell­varianten

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Durchlauf­er­hitzer im Test Testergebnisse für 11 Durchlauferhitzer 01/2015

Inhalt

Elektronisch – Basismodell

Fast alle elektronischen Durchlauf­er­hitzer bieten vollen Komfort bei der Warm­wasser­bereitung. Mit vorgewärmtem Wasser, etwa aus einer Solar­anlage, kann keiner der elektronischen Durchlauf­er­hitzer umgehen. Der Thermo­flow braucht sehr lange, um Wasser zu erwärmen. Ist er einmal in Fahrt, heizt er zu heftig: Immerhin erhitzt er unter ungüns­tigen Umständen das Wasser auf bis zu 70 Grad.

Voll­elektronisch – Luxus­ausführung

Die von uns geprüften voll­elektronischen Durchlauf­er­hitzer erwärmen Wasser so komfortabel wie elektronische. Für ihren deutlich höheren Preis bieten sie diverse Extras: Sie lassen sich teils per Fernbedienung steuern und haben ein detailliertes Display. Zusätzlich kann jedes Familien­mitglied seine persönliche Vorliebe für Wechselduschen abspeichern. Voll­elektronische Geräte kommen auch mit bereits vorgewärmtem Wasser zurecht, etwa aus einer Solar­anlage.

Hydrau­lisch – Technik von gestern

Exemplarisch wurde ein hydrau­lischer Durchlauf­er­hitzer getestet. Weil er nur dem Systemvergleich diente, nennen wir den Marken­namen nicht. Die Wasser­temperatur schwankt deutlich, wenn sich Druck oder Durch­fluss ändern. Fließt wenig Wasser hindurch, springt er über­haupt nicht an. Hydrau­lische Geräte kosten nicht weniger als elektronische, verbrauchen aber noch mehr Strom als sie.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

mahue am 06.04.2022 um 22:19 Uhr
Brauchbarkeit mit hartem Wasser

@Udjat: Bei diesen Voraussetzungen, die hohe Wartungskosten und vermutlich rel. kurze Austauschintervalle für die DL verursachen, sollte mal über den Einbau einer Enthärtungsanlage nachgedacht werden.
VG

Profilbild Stiftung_Warentest am 13.08.2021 um 09:08 Uhr
Test auf Brauchbarkeit mit hartem Wasser

@Udjat: Ihren Hinweis nehmen wir gerne als Untersuchungswunsch auf. Vielen Dank dafür. (CD)

Udjat am 12.08.2021 um 02:10 Uhr
Test auf Brauchbarkeit mit hartem Wasser

Ich würde mir wünschen, wenn bei kommenden Tests von Durchlauferhitzern auch die Brauchbarkeit der einzelnen Modelle im Zusammenspiel mit hartem Wasser getestet würde.
Für ein Mehrfamilienhaus in Berlin haben wir mehrere VED E 21/7 (und ein 21/8) von Vaillant angeschafft.
Nach wenigen Monaten des Einsatzes ist die Durchflussmenge unter die Einschaltschwelle gefallen.
Eine Inspektion der Geräte brachte die Verkalkung der Geräte zu Tage.
I.d.R. setzt sich der Durchflussmengenbegrenzer zu. Ergänzend zeigen sich an den Verbindungsstellen zwischen den Kupferrohren und der Heizpatrone eine durch Verkalkung erzeugte Querschnittsminderung.
Nach Entkalkung vergangen nur wenige Monate bis die entsprechende DEHs aufgrund von Verkalkung wieder ihren Dienst einstellten.
Natürlich wurde dem Hersteller diese Feststellungen kommuniziert.
Grundsätzlich gäbe es kein Modell welches explizit für hartes Wasser ausgelegt ist.
Berliner Wasserbetriebe zum Wasser am Wohnort: Härtebereich hart (3)

dh-tiger am 31.08.2020 um 11:09 Uhr
Verbrauch Warmwasser

Die Grundlage dieses Vergleiches ist der tägliche Wasserverbrauch. Wenn dieser zu hoch angenommen wird, führt die ganze Rechnerei zu falschen Ergebnissen.
Die Annahme von 230L/Tag ist VIEL zu hoch, denn
* eine Person kann (muss aber nicht) mit 10L duschen.
* es gibt auch Menschen, die zum Händewaschen kaltes Wasser verwenden
* es wird auch im Sportverein, Hallenbad usw geduscht
* man macht viel Urlaub (1 Monat)
* im Sommer duscht man mit weniger warmem Wasser
Da kommen keine 80L/Tag für 4 Personen zusammen! Also 1/3 des obiges Betrages.
Das richtige Ergebnis sind dezentrale elektrische Durchlauferhitzer.
* Schnell warmes Wasser
* Keine Gedanken an Legionellen
* Es handelt sich um frisches warmes Wasser. Kurz davor war es ja noch kalt.
* KEINE Folgekosten wie Wartung, Strom für Umlaufpumpe, ein neuer Warmwasserbehälter nach 15 Jahren.
Alleine diese Vorteile würden einen gewissen preislichen Aufschlag rechtfertigen, aber das Schöne ist, die Gesamtkosten sind sogar geringer!

Profilbild Stiftung_Warentest am 26.02.2019 um 14:06 Uhr
Kosten Stromverbrauch

@Mike5465: Vielen Dank für die Angaben zu Ihrem persönlichen Warmwasser- und Stromverbrauch. Da der individuelle Wasserverbrauch in weiten Grenzen schwankt, haben wir zwei verschiedene Fälle dargestellt: Der Single-Haushalt findet Zahlenangaben auf den ersten beiden Seiten in den großen Tropfen - daraus geht hervor, dass 1x duschen oder baden mit Elektro-Durchlauferhitzer doppelt so teuer kommt wie mit Gastherme. Egal wie oft. Der Begriff "vollelektronisch" ist für den Stromverbrauch unerheblich, hier spielen lediglich Komfortaspekte eine mehr oder weniger wichtige Rolle. Grund: mehr als 99% des Stroms in Wasserwärme zu wandeln schafft auch der beste Elektro-Durchlauferhitzer nun mal nicht. Für Gas (wo es möglich ist) sprechen deshalb Kosten und Umwelt. Übrigens: Mangel an Gas ist nicht zu befürchten, da das Gasnetz in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zunehmend auch als riesiger Speicher für Biogas, Biomethan und regenerativ erzeugten Wasserstoff (z.B. aus Windkraftwerken) verwendet werden wird. Der erneuerbare Energieanteil im Gasnetz nimmt so stetig zu. (PS/spl)