Dunstab­zugs­hauben im Test

Diese Typen von Dunstab­zugs­hauben gibt es

Dunstab­zugs­hauben sollen Fett, Dampf und Gerüche beseitigen. Außerdem beleuchten sie das Koch­feld. Doch in vielen Küchen stellen sie auch ein Designelement dar. Die Nach­frage nach Insel­hauben, Kaminessen oder ins Koch­feld einge­lassenen Abzügen steigt. test.de erklärt die verschiedenen Bauformen.

Dunstab­zugs­hauben im Test Testergebnisse für 18 Dun­stab­zugs­hauben im Umluft­betrieb 03/2021

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Inhalt

Unterbauhauben

Unterbauhauben werden unter einem Ober­schrank oder direkt an die Wand über der Koch­stelle montiert. Unterbauhauben kosten vergleichs­weise wenig Geld, sparen Platz und werden häufig in kleinen Küchen montiert. Sie verbrauchen in der Regel keinen Platz im Ober­schrank.

Einbaugeräte mit Flach­schirm

Diese Hauben werden in einen Ober­schrank einge­baut. Dort benötigen sie Platz, wodurch weniger Stauraum zur Verfügung steht. Im Ruhe­zustand ist bei den meisten Geräten unter­halb des Ober­schrankes nur eine Möbel- oder Metall­leiste sicht­bar. Mit dieser Leiste wird das Gerät einge­schaltet und der Wrasenleitschirm heraus­gezogen.

Kaminhauben

Kaminhaube – auch Esse genannt – sind Dunstab­zugs­hauben mit einem sicht­baren Abzugs­schacht. Sie teilen sich auf in Dekor- und Designhauben. Dekorhauben haben dekorative Elemente aus Metall oder Kunststoff. Hersteller bieten sie oft in unterschiedlicher Farblackierung an. Es gibt sie als Wandhauben oder als freihängende Insel­hauben mit Deckenmontage. Die Breite der Geräte beträgt in der Regel 60, 70, 90, 100, 120 cm. Unterschiedliche Raumhöhen gleichen Hersteller durch Teleskopkamine aus.

Designhauben verwenden einen Materialmix aus Metall und Glas. Der Grund­körper besteht in der Regel aus Edelstahl, teil­weise in Kombination mit Glas. Der Kamin wird aus Edelstahl hergestellt.

Schräghauben

Schräghauben – auch als Kopf­freihauben bekannt – gibt es in verschiedenen Varianten. In der Regel haben sie eine fest­stehende, nach vorn geneigte Ansaugfläche. Die Fett­filter sind entweder sicht­bar oder hinter Metall- und Glaspanelen versteckt. Teil­weise öffnet sich die nach vorn geneigte Glasfläche erst bei Betrieb und gibt so die Filterfläche frei. Es gibt auch Hauben, bei denen sich der Wrasenschirm im Betrieb auto­matisch nach vorn abschwenkt. Bei Nicht­benut­zung steht der Wrasenschirm in senkrechter Position. Diese Hauben lassen sich fast unsicht­bar in eine Panelwand integrieren.

Versenk­bare Tisch­abzüge

Tisch­abzüge werden auf die Arbeits­platte montiert oder in die Arbeits­platte einge­setzt. Für den Betrieb gleiten Sie per Tasten­druck aus der Arbeits­fläche nach oben. Nach Ende des Koch­vorgangs verschwinden sie wieder in der Arbeits­platte. Sie eignen sich besonders für Koch­inseln. Die Abluft­führung erfolgt nach unten, wobei die Abluft­leitung meist im Sockel­bereich verlegt wird. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich in Form und Design und es gibt sie für den Abluft- und teil­weise auch für den Umluft­betrieb.

Deckenlüftung

Von Deckenmodulen gibt es Ein- oder Unterbaumodelle. Einbaumodelle können zum Teil flächenbündig in eine abge­hängte Decke einge­setzt werden. Dagegen werden reine Umluft­modelle direkt unter die Decke montiert. Eine abge­senkte Zimmerdecke ist hierfür nicht erforderlich. Dämpfe und Schwaden steigen dank ihrer Eigen­thermik nach oben, werden von der zirkulierenden Strömung erfasst und vom Deckenmodul einge­fangen. Bedient werden die Deckenmodule mit einer Fernbedienung.

Dunstab­zugs­hauben im Test Testergebnisse für 18 Dun­stab­zugs­hauben im Umluft­betrieb 03/2021

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Koch­feld­abzüge

Diese Systeme saugen den Kochwrasen nicht nach oben, sondern durch ein Lüftungs­element, das in die Arbeits­platte einge­baut ist, nach unten (daher der eng­lische Begriff: Downd­raft). Die Absaug­elemente liegen entweder zwischen zwei Kochmodulen oder rechts und links des Koch­feldes. Diese Entlüftung ist für Koch­feld­breiten von 70, 80 und 90 cm vorgesehen. Bei der Muldenlüftung befindet sich das Gebläse im Unter­schrank und braucht dort Platz. Bei Abluft­geräten wird der Kanal in Sockelhöhe verlegt.

Koch­feld­abzug: Runter mit dem Dampf

Dunstab­zugs­hauben im Test - Die besten gegen Fett und Geruch
© SIEMENS
Muldenlüftung.
So gut wie auf diesem Anbieterfoto klappt es nicht immer.

Ins Koch­feld versenkte Abzüge saugen den Dunst nach unten. Das ist vor allem für Koch­inseln attraktiv und funk­tioniert „über­raschend gut“, wie unsere schwe­dischen Partner von Råd & Rön kürzlich im Test von 29 Induktions­koch­feldern mit integriertem Abzug heraus­fanden.

Empfehlungen.
Im Umluft­betrieb am besten bewertete Råd & Rön das Modell IDK84453IB von AEG (2 750 Euro). Es filterte sowohl Fett als auch Gerüche effektiv. Miele KMDA 7633 FL (2700 Euro) und die Siemens-Modelle EX807LX67E (2 730 Euro) und EX877LX67E (2 760 Euro) entfernten etwas mehr Fett, aber weniger gut Kochgerüche. Alle vier sind in Deutsch­land erhältlich. Nicht empfehlens­wert ist Ikea Fördelaktig (1500 Euro): Im Test landete das Fett nicht nur im Filter, sondern auch im Küchen­schrank.
Teuer und raumgreifend.
Die Abzüge brauchen Platz auf und unter dem Koch­feld und können ins Geld gehen: Laut Råd & Rön kann die 2-in-1-Kombi doppelt so viel kosten wie ein einfaches Koch­feld plus Dunstab­zugs­haube.

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