Glossar

Abluftbetrieb: Dafür braucht die Haube nur den Fettfilter aus Metall. Die entfet­tete Luft wird zusammen mit dem Geruch direkt ins Freie geführt, entweder über eine Abluftleitung durch die Außenwand oder über einen Luftschacht. Günstigste Betriebsart, weil die Hauben damit meist effektiver arbeiten, außerdem entfallen die Kosten für den Geruchsfilter.

Umluftbetrieb: Wo Abluftbetrieb nicht oder nur nach teuren baulichen Verän­de­rungen möglich ist, braucht man zusätz­lich zum Fettfilter einen Geruchsfilter aus Aktivkohle, der regelmäßig zu erneuern ist. Die angesaugte Luft wird über beide Filter und in die Küche zurück geleitet.

Lüfterstufen: Es reicht aus, wenn man zwischen drei Stufen (niedriger, mittlerer, starker Abzug) wählen kann. Mehr Komfort bringt eine zusätzliche Intensivstufe zum kurzzeitigen starken Absaugen bei hohem Fett- und Geruchsanfall.

Lüfternachlauf: Komfortabel ist es, wenn der Dunstabzug nach dem Ausschalten noch einige Zeit nachläuft, um die Reste an Fett und Geruch abzusaugen, und sich dann automatisch abschaltet.

Abluftstutzen: Anschluss für den Luftkanal im Abluftbetrieb. Je kleiner der Durchmesser des Abluftkanals, desto schwächer und lauter wird die Haube. Die meisten Geräte im Test haben einen 15-­Zentimeter-Stutzen, können aber bis auf 12 Zentimeter Durchmesser reduziert werden, falls der Mauerdurchbruch kleiner ist.

Maximale Luftfördermenge: Dieser Wert gibt an, wie viel Luft die Dunstabzugshaube pro Stunde höchstens absau­gen beziehungsweise umwälzen kann. Bei Umluftbetrieb sollte sie sich nach der Küchengröße richten. Faustformel: Quadratmeter mal Raumhöhe in Meter mal 10. Eine 15 Quadratmeter große Küche, die 2,50 Meter hoch ist, braucht danach eine Umlufthaube, die mindestens 375 Kubikmeter Luft pro Stunde umwälzen kann.

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