Zwei Systeme im Vergleich

Abluft

Abluft entfernt Kochdunst.

Vorteil

  • Effektiv. Beseitigt Kochwrasen besser als im Umluft­betrieb. Saugt Kochdunst in der Regel durch einen Fett­filter. Dort bleiben Fett­partikel hängen. Anschließend pustet das Gebläse möglichst fett­freie Luft samt Geruch und Dampf ins Freie.
  • Leise. Erzeugt weniger Lärm als Umluft.
  • Güns­tiger. Keine laufenden Kosten für Geruchs­filter.

Nachteil

  • Aufwendig. Braucht Durch­bruch durch Außenwand oder Zugang zum still­gelegten Schorn­stein.
  • Genehmigungs­pflichtig. In Wohnungen mit Gas-, Öl-, Kohle­öfen oder Kamin muss der Schorn­steinfeger prüfen, ob genug frische Luft nach­strömt. Andernfalls kann der Abzug einen Unter­druck erzeugen, durch den lebens­gefähr­liche Abgase in die Wohnung gelangen.

Umluft

Umluft wälzt Luft um.

Vorteil

  • Universell. Passt in jede Küche. Keine Verbindung nach draußen und damit kein Umbau nötig. Um Gerüche zu beseitigen, leitet das Gebläse die Luft zusätzlich zum Fett­filter durch einen Geruchs­filter. Im Ideal­fall lagern sich Geruchs­moleküle dort ab.

Nachteil

  • Miefig. Manche Filter fangen kaum Gerüche ein. Nach dem Fett- und Geruchs­filter strömt die Luft zurück in die Küche, Feuchtig­keit bleibt. Sie muss zum Beispiel durch geöff­nete Fenster entweichen, sonst kann sich Schimmel bilden.
  • Laut. Umluft ist lauter als Abluft.
  • Teuer. Austausch der Geruchs­filter kostet jähr­lich zwischen 13 und 300 Euro.

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