Tipps

Wiegen. Halten Sie sich beim Düngen an die Dosieranleitungen und verwenden Sie eher weniger. Verlassen Sie sich nicht auf den "grünen Daumen", sondern messen Sie die Düngermengen mit einer Waage ab.

Salamitaktik. Bringen Sie nicht zu große Düngermengen auf einmal aus, sonst droht Nährstoffüberversorgung. Verabreichen Sie lieber kleinere Teilmengen über das Jahr verteilt.

Ökologisch. Organische Dünger bestehen in der Regel aus landwirtschaftlichen oder gärtnerischen "Abfällen", während Mineraldünger mit erheblichem Energieaufwand hergestellt werden müssen. Im Sinne des ökologischen Kreislaufgedankens sollte daher, wo immer es geht, auf Mineraldünger verzichtet werden.

Langzeiteffekt. Greifen Sie nur bei akuten Mangelerscheinungen zu mineralischem Dünger. Besonders Flüssigdünger stehen den Pflanzen sehr schnell zur Verfügung. Aber: Die Gefahr ist groß, dass die Nährstoffe schnell ausgewaschen werden. Organische Dünger wie Kompost müssen erst noch von den Bodenlebewesen in eine für Pflanzen verfügbare Form überführt werden. Das dauert zwar länger, wirkt aber dafür über einen langen Zeitraum.

Mischkompost. Wenn Sie Kompost in Ihrem Garten verwenden, beachten Sie: Kompost ist nicht gleich Kompost. Verschiedene Ausgangsmaterialien und die Art ihrer Lagerung beeinflussen insbesondere Stickstoffgehalt und pH-Wert des Kompostes. Sie sollten kohlenstoffreiche Materialien (zum Beispiel Astschnitt, Laub) und stickstoffreiche Abfälle (zum Beispiel Rasenschnitt) mischen und für eine gute Belüftung sorgen.

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